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	<title>Soodlepoodle blog</title>
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		<title>Pimp Up Your Postkartenseite</title>
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		<pubDate>Sun, 13 May 2012 20:20:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Soodlepoodle</dc:creator>
				<category><![CDATA[Postkarten]]></category>
		<category><![CDATA[Werkstatt]]></category>

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		<description><![CDATA[Voilá- pünktlich zum Muttertag bin ich -trotz Fotoexkursion über die Mittagsstunden- fertig geworden mit dem neuen Design der Postkartenseite. Noch sind nicht alle Bilder gemacht, die dazugehören (werden)- es fehlen noch 5 Kartenmotive, in ansprechender Umgebung fotografiert: Ich bin gespannt, &#8230; <a href="http://soodlepoodle.de/blog/?p=2807">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Voilá- pünktlich zum Muttertag bin ich -trotz Fotoexkursion über die Mittagsstunden- fertig geworden mit dem <a title="siehe soodlepoodle.com/postkarten/index2012-kw19.html" href="http://www.soodlepoodle.com/postkarten/index2012-kw19.html" target="_blank">neuen Design der Postkartenseite</a>. Noch sind nicht alle Bilder gemacht, die dazugehören (werden)- es fehlen noch 5 Kartenmotive, in ansprechender Umgebung fotografiert:<br />
<img src="http://soodlepoodle.de/blog/wp-content/uploads/2012/05/coming_soon.jpg" alt="" /><br />
<img src="http://soodlepoodle.de/blog/wp-content/uploads/2012/05/coming_schwarzwaldhochstrasse.jpg" alt="" align="left" />Ich bin gespannt, welche Läden die besten Fotos erbringen! Mit dem <a title="siehe dazugehörigen Artikel" href="http://soodlepoodle.de/blog/?p=2500" target="_blank">Viktoriaturm</a> vor quadratischen Wolken und dem &#8220;<a title="Infos dazu aufm Blog" href="http://soodlepoodle.de/blog/?p=1292" target="_blank">Gemälde</a>&#8221; habe ich schon einige noch ungesichtete Probeaufnahmen hinter mir. Nach so vielen Vorüberlegungen, Aussortierungen und Herumprobierereien darf natürlich eine Neugestaltung der <a title="www.soodlepoodle.de/postkarten/" href="http://www.soodlepoodle.com/postkarten/index2012-kw19.html" target="_blank">Postkartenstartseite</a> nicht fehlen. Das <a title="plus minus mit ebenfalls &quot;invertierten&quot; Farben" href="http://www.soodlepoodle.de/postkarten/covercollagen/start-52700024.jpg" target="_blank">invertierte Bild der letzten Version</a> verschwindet also, neue Farbe und Bildaufteilung erscheinen. Beim Probedurchklicken gab es noch einiges anzupassen, aber die Entschlackungskur ist vollbracht: nur ein Zehntel der ursprünglichen Bildermenge gibts nun noch auf der Seite, das dafür ist aber handgepflückt und farbig ordentlich <a title="tja.." href="http://www.jugendwort.de/" target="_blank">aufgepimpt</a>.</p>
<h1>Lo go or not to be</h1>
<p>Nicht, daß ich per se gegen Logos wäre- ich finde  nur keines, das<a title="http://end.translatum.gr/wiki/soodle" href="http://end.translatum.gr/wiki/soodle" target="_blank"> diesen komischen Begriff</a> mit Fotografie  zusammenzubringen vermag. Ab und an versuche ich mich zwar an einer Kreation, entscheide mich aber immer   wieder gegen die entstehende Logolösung. Dafür erlaube ich mir als <a title="wenn ich schon kein Logo zuwege kriege,..." href="http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%9Cbersprungshandlung" target="_blank">Übersprungshandlung</a>, an der  Typo herumzudoktern: immerhin sehen die beiden Worte zusammen ganz gut aus, sind fast gleich lang und ähnlich in ihrer rundlichen Wirkung mit den vielen Os.</p>
<p>So habe ich auch gleich noch am Schriftzug <strong>Soodlepoodle Photography</strong> herumgezerrt, mal wieder marginal Proportionen verändert: Die Photo graphy wurde geteilt, die letzten beiden Silben etwas verkleinert und nach oben bewegt. Gerade soviel, daß sich wieder ein harmonischer Gesamteindruck ergibt, der am besten gar nicht oder erst beim genauen Hinschauen auffliegt:<br />
<img src="http://soodlepoodle.de/blog/wp-content/uploads/2012/05/postkartenheader2012.jpg" alt="2012er Schriftzug Soodlepooodle Photography" /></p>
<p>Den Anfang an dieser gestalterischen Tätigkeit machte letztes Jahr die -erstaunlich zügig erfolgreiche- Suche nach einem neuen Font für den Sood|epood|e. Dieser Font jedoch hatte ein Schleifchen-Schreibschrift-L, das ich so dermaßen unpassend fand, daß ich kategorisch die senkrechten Teilungsstriche (|) an derer beiden Stellen gesetzt habe. Und sehr zufrieden mit dieser Notlösung war: diese Striche über- und unterragen die Schrifthöhe, teilen eigentlich den Sinn des Wortes, wirken bei diesem Schrifttyp optisch aber eher als Buchstaben denn als <a title="wikipedia zur Semantik" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Semantik" target="_blank">semantische Teilungszeichen</a>. Das gefiel mir- diese Lösung war so was wie ne selbst modifizierte Typographie- ein halbherziger Versuch, mal selbst nen <a title="wikipedia zum Font" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Font_%28Informationstechnologie%29" target="_blank">Font</a> von der Pike auf zu gestalten. Irgendwie fehlt mir dabei aber der Wille zur Perfektion. Vom Wissen mal zu schweigen. Außerdem wäre eine artgerechte Software angesagt..</p>
<p>Also bleibt es wohl beim meinem Usertum im Umgang mit Schriften. Auf dem Weg zu dieser finalen Erkenntnis lag immer mal wieder ein erneut gescheiterter Versuch, Poodle und Photography in graphischen Einklang von Schrift und Form(en) zu bringen. Mittlerweile lasse ich es dabei bewenden.</p>
<p>Außerdem: so ein Logo kann auch viel an Assoziation kaputtmachen. Ähnlich wie schlechte Videoclips die illustrierte Musik erschüttern können und man sich die Bilder dann hinterher mühsam wegdenken muß, um für sich die Musik &#8220;zu retten&#8221;.</p>
<p>__________________________________________________________________________</p>
<p>Musik beim Schreiben heute:</p>
<p>Patricia Barber: “Modern Cool”, Premonition Records, 1998</p>
<p>The Bambi Molesters in: &#8220;Sonic Bullets- 13 From The Hip&#8221;, Dancing Bear, 2001</p>
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		<title>The Making Of Postkartografie 2012- es geht los!</title>
		<link>http://soodlepoodle.de/blog/?p=2730</link>
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		<pubDate>Sun, 06 May 2012 11:46:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Soodlepoodle</dc:creator>
				<category><![CDATA[Postkarten]]></category>
		<category><![CDATA[Werkstatt]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Job als klassischer Einzelhändler in Zeiten des Internets ist schwierig: die Raummieten und öffnungszeitenbedingten Personalkosten werden durch Internetvertriebe, die oft von der grünen Wiese oder gar vom hauseigenen Keller aus bedient werden, hart angefahren. Dennoch, so glaube ich, hat &#8230; <a href="http://soodlepoodle.de/blog/?p=2730">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Job als klassischer Einzelhändler in Zeiten des Internets ist schwierig: die Raummieten und öffnungszeitenbedingten Personalkosten werden durch  Internetvertriebe, die oft von der grünen Wiese oder gar vom hauseigenen  Keller aus bedient werden, hart angefahren. Dennoch, so glaube ich, hat  die persönliche Begegnung und der künftige <em>Breiten</em>sport, seinen  Luxuskörper mal vom Sofa wegzukriegen, um eigenhändig in die Stadt zu  gehen nicht ausgedient. Ganz im Gegenteil: immer nur klicken von daheim  aus oder <a title="my favourite strassenschild" href="http://www.google.de/search?hl=de&amp;safe=off&amp;tbm=isch&amp;tbs=simg:CAQSYhpgCxCo1NgEGgIICQwLELCMpwgaOQo3CAESEYgBcKoBiQGkAagBd4QBb60BGiCsaj9qxJ5rlKanKIjwVulJxnmPgFhneLDlWnbOaOCGTQwLEI6u_1ggaCgoICAESBLb0lpAM&amp;biw=1152&amp;bih=755" target="_blank">mit gesenktem Kopf irgendwo in der Bahn oder an irgendeiner Strassenecke</a>- das geht auch der künftigen Usergeneration bestimmt irgendwann in gleichem Maße auf den Keks wie den <a title="vergleiche dazu den Begriff &quot;Digital native&quot;" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Digital_Native" target="_blank">Digital Immigrants</a> heute schon.</p>
<p>Es geschah vergangenen Donnerstag, daß ich bei einem Gespräch während des gemeinsamen Mittagessens mit einem Freund auf der &#8220;Aussichtsterrasse&#8221; der Ludwigshafener Rheingalerie  von einem frisch eröffneten Buch/Schreibwarengeschäft in einem nordöstlich gelegenen Mannheimer Vorort erfuhr. Ich hatte anschließend Zeit für eine Verdauungsspazierfahrt, radelte also anschließend flugs dorthin,  und konnte gar die Besitzerin unerwarteterweise gleich beim Erstbesuch für meine Karten gewinnen.</p>
<p>Das kommt erst in jüngster Zeit vor- ganz am Anfang des Postkartenprojekts 2007 erlebte ich einige Abfuhren und unbedacht-gnadenlose Worte und Reaktionen, die nur aufgrund meiner Erfahrung im Einzelhandel nicht zum sofortigen, entmutigten Abblasen geführt haben. Darauf komme ich zu einer späteren Gelegenheit äh, <em>gerne</em> zurück.</p>
<p>Trotz der Freude, ohne große Recherchen im Vorfeld einfach eine neue Verkaufsstelle gewonnen zu haben, gab es einen <a title="Der Tropfen dieser Art kommt vom gleichnamigen Kraut" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wermutkraut" target="_blank">Wermutstropfen</a>: ich erfuhr  im Gegenzug, daß (mal wieder) eine meiner Verkaufsstellen -nur eine Ortschaft weiter- zwei Wochen davor sang- und klanglos geräumt wurde. Geräumt werden mußte mangels Umsatz. Das ist nicht nur bedauerlich für die Einzelhändler, die einen Großteil ihres persönliches Einsatzes und oft ihr gesamtes Kapital in diese Existenzform  investieren, auch für meine Strategie der doppelten Werbung wirkt sich diese Fluktuation in Arbeitsaufkommen daheim aus: jeder Laden, der eröffnet, schließt oder nach Umbau in veränderter Form ersteht, sollte bislang entsprechendes Echo auf meiner Seite finden.</p>
<p>Im <em>Showroom</em> auf der Postkartenseite versuche ich daher schon seit Stunde Null, zusätzliche Bild-Werbung nicht nur für meine Karten, sondern ebenfalls für die einzelnen Geschäfte zu machen. Allzu oft wechselnde, nicht abgesprochene Konditionen der Präsentationen meiner Karten, die den normalen, ständigen Umgestaltungen innerhalb der Läden unterliegen, sollten sich anfangs ohne größere zeitliche Verzögerung auf meiner Internetpräsenz spiegeln: man sollte online auf www.soodlepoodle.de/postkarten sehen können, welche und wie die Karten in den jeweiligen Läden auffindbar/dekoriert/aufgestellt/präsentiert werden.</p>
<p>Mit diesem Grundsatz startete ich 2007 das Projekt <strong>Fotogalerie der einzelnen Verkaufsstellen</strong> bzw.  ..Postkartenmotive. Gleich zu Anfang entdeckte ich, daß in der Vielgestalt der Interieurs  räumliche Gegebenheiten zu finden waren, die farblich, motivisch oder atmosphärisch überraschend gut mit den vorhandenen Karten harmonierten oder im Gegenzug interessante ästhetische Reibungen ergaben:</p>
<table cellspacing="0" cellpadding="0" width="630">
<tbody>
<tr>
<td><a href="http://www.soodlepoodle.de/postkarten/showroom/03130008.jpg" target="_blank"><img src="http://www.soodlepoodle.de/postkarten/showroom/03130008_tn.jpg" border="0" alt="" /></a></td>
<td><a href="http://www.soodlepoodle.de/postkarten/showroom/14520027.jpg" target="_blank"><img src="http://www.soodlepoodle.de/postkarten/showroom/14520027_tn.jpg" border="0" alt="" /></a></td>
<td><a href="http://www.soodlepoodle.de/blog/wp-content/uploads/2012/05/63720031.jpg" target="_blank"><img src="http://www.soodlepoodle.de/blog/wp-content/uploads/2012/05/63720031_tn.jpg" border="0" alt="" /></a></td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.soodlepoodle.de/blog/wp-content/uploads/2012/05/66260005.jpg" target="_blank"><img src="http://www.soodlepoodle.de/blog/wp-content/uploads/2012/05/66260005_tn.jpg" border="0" alt="" /></a></td>
<td><a href="http://www.soodlepoodle.de/postkarten/showroom/89510027.jpg" target="_blank"><img src="http://www.soodlepoodle.de/postkarten/showroom/89510027_tn.jpg" border="0" alt="" /></a></td>
<td><a href="http://www.soodlepoodle.de/postkarten/showroom/03130016.jpg" target="_blank"><img src="http://www.soodlepoodle.de/postkarten/showroom/03130016_tn.jpg" border="0" alt="" /></a></td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.soodlepoodle.de/postkarten/showroom/01710020.jpg" target="_blank"><img src="http://www.soodlepoodle.de/postkarten/showroom/01710020_tn.jpg" border="0" alt="" width="161" height="100" /></a></td>
<td><a href="http://www.soodlepoodle.de/postkarten/showroom/52680036.jpg" target="_blank"><img src="http://www.soodlepoodle.de/postkarten/showroom/52680036_tn.jpg" border="0" alt="" /></a></td>
<td><a href="http://www.soodlepoodle.de/postkarten/showroom/51270009.jpg" target="_blank"><img src="http://www.soodlepoodle.de/postkarten/showroom/51270009_tn.jpg" border="0" alt="" /></a></td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.soodlepoodle.de/postkarten/showroom/04980006.jpg" target="_blank"><img src="http://www.soodlepoodle.de/postkarten/showroom/04980006_tn.jpg" border="0" alt="" /></a></td>
<td><a href="http://www.soodlepoodle.de/postkarten/showroom/32130016.jpg" target="_blank"><img src="http://www.soodlepoodle.de/postkarten/showroom/32130016_tn.jpg" border="0" alt="" /></a></td>
<td><a href="http://www.soodlepoodle.de/postkarten/showroom/61310025.jpg" target="_blank"><img src="http://www.soodlepoodle.de/postkarten/showroom/61310025_tn.jpg" border="0" alt="" /></a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Daß dabei eine neue fotografische Herausforderung wachsen würde, war lange nicht abzusehen, von einem Plan ganz zu schweigen. Mit einem gewissen Kontingent an Motiven in verschiedenen Anmutungen ausgestattet, entdeckte ich meine Abenteuer- und Entdeckerlust und begann gar, die Läden teilweise umzudekorieren, soweit die Shopkeeper mit einer flüchtigen Unordnung zugunsten der Aufnahmen einverstanden waren. <a href="http://soodlepoodle.de/blog/wp-content/uploads/2012/05/51270025.jpg" target="_blank"><img src="http://soodlepoodle.de/blog/wp-content/uploads/2012/05/51270025_tn.jpg" alt="" hspace="10" vspace="10" align="left" /></a> Und irgendwann entdeckte ich, mit und auf diesem Foto aus der Heidelberger (!) Buchhandlung Himmelheber das Prinzip &#8220;Bild im Bild&#8221;. Dieses faszinierende Thema, bei dem mehrere Motive Beziehungen innerhalb eines Bildrahmens zueinander eingehen, sollte nun roter Faden meiner frisch zu gestaltenden Seite &#8220;Kartografie&#8221; werden. Die neue Version der Webseite wird zwar weiterhin die Einzelmotive in ihrer &#8220;natürlichen Verkaufsumgebung&#8221; zeigen, jedoch werden diese eingebunden sein in ein neues Layout sowie mit neuer Struktur und Benutzerführung verknüpft werden. Anstatt wie bislang jedem Geschäft eine kleine 5-Bilder-Seite zu widmen, wird eine Motivzentrierung besser in der Lage sein, dem Anspruch auf Aktualität unaufwendiger zu genügen. Und: gelungene Aufnahmen bekommen den Vorzug vor numerischer Vollständigkeit. Diese wird, so weiß ich aus Erfahrung, irgendwann von selbst eintreten.</p>
<p>Um konkrete erste Ergebnisse zu erhalten, begann ich mit <em>Freier Wünscherei</em>:</p>
<p>anders soll es werden- mal wieder. Und: ich mag ganz von vorne anfangen, <a title="nachgucken!" href="http://www.dict.cc/?s=from+scratch" target="_blank">from scratch</a>, wie die Englischsprechenden so schön sagen. Plakativer, einfacher, gar: gröber darf es sein. Text als solch Sichtbarer möchte dominanter werden, vor allem die Typografie per se darf sich gerne vordrängeln. Alles in Richtung Layout, (online) Magazin-Optik.</p>
<p>Daß ich diese Experimente mache,  muß übrigens so sein: Bitte Klischeefernes abseits von öder Preis-Leistungs-Denke, die, man sieht es ja allerorts, nur Minimal-Ästhetisches oder Wiederkäuung zustandebringt. Meine Erfahrung: nur ein Experiment kann weiterbringen, hin zu: persönlich-künstlerischer Entwicklung, nicht zuletzt durch wichtige Rückmeldungen, konstruktive Kritik oder, wie oft: hin zu neuen Ideen, zu gar völlig neuen Projekten..</p>
<p>Also sammelte ich als Vorübung und Sichtungsgelegenheit in einem Arbeitsordner alle bislang gefertigten Aufnahmen. Wow- es sind ihrer <strong>dreihundertsechsundvierzig</strong>! Da werden, da war ich sicher, bestimmt alle der neununddreissig Kartenmotive in aparter Darreichungsform dabeisein (sie sind es <span style="text-decoration: underline;">nicht</span>)! Dann folgt, aus diesem Pool nacheinander die einzelnen Motive herauszusuchen. Nach kurzer Zeit sieht die neue Galerieübersicht schon so aus:</p>
<p><img src="http://soodlepoodle.de/blog/wp-content/uploads/2012/05/kartografie-legende-01.jpg" alt="" /></p>
<p>Wie sofort erkennbar: das Postkartenmotiv-Universum wird jäh größer, um Längen abwechslungsreicher und <em>by far</em> anregender als eine schnöde Auflistung der einzelnen Motive! Außerdem: zehn Bilder dieser ersten Auswahl sind schon &#8220;historisch&#8221;, also knapp die Hälfte!! Diese wurden im Laufe der Zeit seit Start 2007 schon heraussortiert, dürfen nun wieder schmückend dabei sein- ein schönes Gefühl! Nun gilt es, nach und nach alle geeigneten Bilder in einer Vorauswahl zu versammeln. Und dann weiter auszusieben- höchstens sechs Bilder pro Motiv sollen für die neue Galerie übrig bleiben im Idealfall.<br />
Dann kommen die einzelnen Seiten der Galerie dran. Mit der Integration von Typo und einer Farbwiederholung des Motives ringsum stehe plötzlich wieder ganz neue Sensationen zur Verfügung- ein fettes Orange gegen ein Rosa, dazwischen das Foto, das beide Farben enthält, und zusätzlich mit Komposition aufwarten kann: das flasht ganz schön , so über den gesamten Bildschirm verteilt:<br />
<a title="siehe Originalgröße.." href="http://www.soodlepoodle.net/postkarten/kartografie/03130003.html" target="_blank"><img title="screenshot2012" src="http://soodlepoodle.de/blog/wp-content/uploads/2012/05/screenshot-03130003.jpg" alt="" /></a></p>
<p>Rezept: Jedes Foto bekommt einen extra nur für es abgestimmten, großformatigen Hintergrund. Natürlich ist das ein Haufen Ameisenarbeit, ich weiß- man hätte es auch einfacher und schneller und ohne solchen Aufwand haben können. Schließlich wird man ja von allen Seiten mit automatisch sich selber erstellenden Galeriesoftwaretools zugeworfen. Ich mag aber ausprobieren, wie sich das verhältnismäßig kleine Bild zu den umgebenden Riesenlettern wirkt. Auf diesem Bild schon in gewünschter Weise.. Außerdem: mir bleibt bei dieser meiner Lösung immer noch die Lust am Layout-Schrauben: Schrift, Grundfarbe und Lage der einzelnen Screens, die noch nicht zufriedenstellend gelöste Aufgabe, Bilder im Hochkant-Format zu integrieren fordert mich heraus. Und NullAchtFuffzehn wird es dadurch auch nicht <img src='http://soodlepoodle.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><img src="http://soodlepoodle.de/blog/wp-content/uploads/2012/05/kartografiescreen-lu-serie01-04bvon10.jpg" alt="Ludwigshafen Postkarten Serie 1, Motiv Nummer 4 von 10" /></p>
<p><img src="http://soodlepoodle.de/blog/wp-content/uploads/2012/05/kartografiescreen-ma-serie04-01bvon10.jpg" alt="Mannheim Postkarten Serie 4, Motiv Nummer 1 von 10" /></p>
<p><img src="http://soodlepoodle.de/blog/wp-content/uploads/2012/05/kartografiescreen-ma-serie04-01von10.jpg" alt="Mannheim Postkarten Serie 4, Motiv Nummer 1 von 10" /></p>
<p><img src="http://soodlepoodle.de/blog/wp-content/uploads/2012/05/kartografiescreen-ma-serie05-03von10.jpg" alt="Mannheim Postkarten Serie 5, Motiv Nummer 3 von 10" /><br />
<a title="www  soodlepoodle kartografie 2012" href="http://www.soodlepoodle.net/postkarten/kartografie/51270017.html" target="_blank">hier</a> geht es los! __________________________________________________________________________</p>
<p>Musik beim Schreiben heute:</p>
<p>Ian Pooley: “The Times” Dmdfim, 1996</p>
<p>Nitin Sawhney: &#8220;Prophesy&#8221; V2 Records, 2001</p>
<p>Paice /Ashton/ Lord: &#8220;Malice in Wonderland&#8221; Purple Records, 1976</p>
<p>beim Nachschneiden 2 Tage später:</p>
<p>Sven Van Hees: &#8220;Calypso&#8221; Life Enhancing Audio (Intergroove) 2002</p>
<p>Zuco 103: &#8220;Zuco 103&#8243; Ziriguiboom, 1999</p>
<p>beim abermaligen Nachschneiden 6 Tage später:</p>
<p>Ludwig Van Beethoven: &#8220;String Quartets #14 &amp; #16&#8243; ,Alexander String Quartet</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>History Will Teach Us Everything</title>
		<link>http://soodlepoodle.de/blog/?p=2718</link>
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		<pubDate>Thu, 03 May 2012 05:37:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Soodlepoodle</dc:creator>
				<category><![CDATA[1 einzelnes Bild wichtig finden.de]]></category>
		<category><![CDATA[Feel The Bilderoverkill]]></category>
		<category><![CDATA[fotografie per se]]></category>
		<category><![CDATA[Herumadrenalieren im Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Lehrer]]></category>

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		<description><![CDATA[Monatsanfang. Mal wieder Gelegenheit, neue Fotobücher anzuschaffen. Diesmalige Entdeckung: Tina Modotti aus der &#8220;55er&#8221;-Reihe des Phaidon-Verlags. Welch bewegtes Leben! Nordost-Italien, Mexiko, Hollywood, Berlin, Moskau. Armut, Revolution, Kommunismus, Glamour, Kunst. DER Edward Weston und DIE Frida Kahlo ganz in ihrer Nähe. &#8230; <a href="http://soodlepoodle.de/blog/?p=2718">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Monatsanfang. Mal wieder Gelegenheit, neue Fotobücher anzuschaffen.<br />
Diesmalige Entdeckung: <a title="Tina Modotti (1896-1942)" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tina_Modotti" target="_blank">Tina Modotti</a> aus der &#8220;<a title="de.phaidon.com" href="http://de.phaidon.com/store/photography/modotti-tina-9780714893198/" target="_blank">55er&#8221;-Reihe des Phaidon-Verlags</a>. Welch bewegtes Leben! Nordost-Italien, Mexiko, Hollywood, Berlin, Moskau. Armut, Revolution, Kommunismus, Glamour, Kunst. DER <a title="Edward Weston -1886-1958" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Edward_Weston" target="_blank">Edward Weston</a> und DIE <a title="Frida Kahlo (1907-1954)" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Frida_Kahlo" target="_blank">Frida Kahlo</a> ganz in ihrer Nähe. War mir, ich gebe es anstandslos zu, bis dato völlig unbekannt.<br />
An dieser Fotobuchreihe liebe ich den gehobenen Nährwert an Informationen auf kleinstem Raum- die 55s haben eben diese namensgebende Anzahl Bilder- und nur wenig mehr an Seitenzahl- die vorangestellte prägnant verfaßte Biografie und Bildbesprechung der einzelnen (!) Bilder ergeben ein faszinierendes Bild der Persönlichkeit und ermöglichen wertvolle Einsicht in ihre Verbindung mit dem Werk, von diesem selbst natürlich ganz zu schweigen.</p>
<p>Das Tolle aber sind die weiteren Funde, die man machen kann, wenn man diese Namen großer Künstlerpersönlichkeiten aus der Welt der Fotografie -zum Beispiel als Bilder- im Netz sucht. Da stößt man nämlich auf -<strong>Lehrer</strong>. Fotografen, die ihr Wissen und Inspiration weitertragen. Und eine Unzahl neuer Anregungen nicht nur für mich.</p>
<p>Nur am Beispiel &#8220;Modotti Weston&#8221; fand ich binnen kürzester Zeit:</p>
<p><a title="paulturounet.com/" href="http://paulturounet.com/" target="_blank">Paul Turounet</a> und sein Blog <a title="aphototeacher.com" href="http://aphototeacher.com" target="_blank">http://aphototeacher.com</a><br />
Inspiration für mich: seine <a title="http://paulturounet.com/ongoing/what-is-past-is-prologue" href="http://paulturounet.com/ongoing/what-is-past-is-prologue" target="_blank">Amerika Bilder &#8220;What Is Past Is Prologue&#8221;</a></p>
<p><a title="busdraghi.net/" href="http://busdraghi.net/" target="_blank">Fabiano Busdraghi</a> und sein Blog <a title="cameraobscura.busdraghi.net/" href="http://cameraobscura.busdraghi.net/" target="_blank">http://cameraobscura.busdraghi.net/</a><br />
Inspiration für mich: die <a title="http://www.busdraghi.net/works/demons" href="http://www.busdraghi.net/works/demons" target="_blank">Dämonen der Gebäude Paris</a></p>
<p><a title="das Kunstblog der Amerikanierin Alexandra Jopp" href="http://bestamericanart.blogspot.de/" target="_blank">http://bestamericanart.blogspot.de/</a> das Blog von Alexandra Jopp<br />
neu für mich hier: der amerikanische Maler <a title="http://bestamericanart.blogspot.de/2010/07/thomas-moran-18371926.html" href="http://bestamericanart.blogspot.de/2010/07/thomas-moran-18371926.html" target="_blank">Thomas Moran (1837–1926) und seine Bilder</a>.</p>
<p>Das sind erst drei der Beispiele für ein sehr anregendes, bildendes und inspirierendes Leben mit dem Internet und der Fotografie als roter Faden. Ich werde in den nächsten Tagen genau an diesem Strang <a title="Google Bildersuche Weston Modotti" href="http://www.google.de/search?tbm=isch&amp;hl=de&amp;source=hp&amp;biw=1145&amp;bih=748&amp;q=weston+modotti&amp;gbv=2&amp;oq=weston+modotti&amp;aq=f&amp;aqi=&amp;aql=&amp;gs_l=img.3...1637.9083.0.9474.14.11.0.3.0.0.842.2100.4j5j0j1j6-1.11.0...0.0.9sNLJht87oI" target="_blank"><strong>Weston &#8211; Modotti</strong></a> mal weiterforschen und bin sehr gespannt auf weitere Funde, die ich hier anfügen werde.</p>
<p>PS.: Natürlich interessiert mich der ursprüngliche Fund, nämlich Tina Modotti weiter- und so ich habe mir gleich via des bewährten <a title="zvab.com" href="http://www.zvab.com/" target="_blank">Zentralen Verzeichnisses antiquarischer Bücher</a> ihre Biografie von Margaret Hooks bestellt <img src='http://soodlepoodle.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Alles neu MdM</title>
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		<pubDate>Sat, 28 Apr 2012 10:36:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Soodlepoodle</dc:creator>
				<category><![CDATA[fotografie per se]]></category>
		<category><![CDATA[Werkstatt]]></category>

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		<description><![CDATA[Endlich! Der erste warme Tag ist da! Die Lebenslust bricht aus den Pullis und Jacken, läßt diese zum ersten Mal allein daheim oder verlassen auf den Rückenlehnen der Cafés zurück,  die verschlossenen Aprilwettergesichter der letzten Wochen machen eine erstaunliche Veränderung &#8230; <a href="http://soodlepoodle.de/blog/?p=2636">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Endlich! Der erste warme Tag ist da! Die Lebenslust bricht aus den Pullis und Jacken, läßt diese zum ersten Mal allein daheim oder verlassen auf den Rückenlehnen der Cafés zurück,  die verschlossenen Aprilwettergesichter der letzten Wochen machen eine erstaunliche Veränderung durch. Alles ist endlich wieder sanfter, entspannter, die Stimmung gar grenzt ans Zugängliche, Nonchalante, Joviale, Abenteuerlustige..</p>
<p>Und ich sitze mit neuen Bildern und dem festen (Experimentier)willen an einer neuen Soodlepoodle-Startbildseite. <strong>Und will alles</strong>. In einem Bild! Alles, was für mich neu ist diesen neuen Mai.</p>
<p>Also mal sehen: erstmal: le Frühling-</p>
<p><img src="http://soodlepoodle.de/blog/wp-content/uploads/2012/04/50800013-start-kit5c.jpg" alt="das fertige Ergebnis" /><br />
Dann entdecke ich im frisch vom Entwickeln abgeholten Bilderberg ein hochauffliegendes Mitbringsel meiner &#8220;Industrietourismus-Exkursionen&#8221;, ein extremes Weitegefühl hab ich bei solchen Bodenbildern- diese Touren zur Großbaustelle am Rhein werden übrigens so alle sechs Wochen fällig. So lange dauert es im gefühlten Durchschnitt, bis sich wieder Größeres getan hat:<br />
<img src="http://soodlepoodle.de/blog/wp-content/uploads/2012/04/50800013-start-kit5a.jpg" alt="das fertige Ergebnis" />Zu den vielgestaltigen Sensationen dieser speziellen Stelle in Mannheim gehört natürlich auch beim Blick übern Zaun der nach unten, übers vollgestellte Gelände auf diesen total überdimensionierten Baukasten mit diesen begeh-, ja: fast bewohnbar scheinenden Einzelbauteilen..<br />
<img src="http://soodlepoodle.de/blog/wp-content/uploads/2012/04/50800013-start-kit5b.jpg" alt="das fertige Ergebnis" />Es geht los: beide Industrieröhrenbilder einfach mal übereinanderlegen (denn: ich will ja alles), dann sachte ineinanderblenden. Aha: der Schornstein bleibt, bekommt allerdings eine neue räumliche Wirkung mit Wulsten, Farben und Wölbungen- der Flieger verschwindet fast vollständig in der Struktur der Röhrenteile:<br />
<img src="http://soodlepoodle.de/blog/wp-content/uploads/2012/04/50800013-start-kit5a_b.jpg" alt="das fertige Ergebnis" /><br />
Und so schält sich eine neue Form heraus in der Mitte; die sollte man mal noch etwas betonen, mit der dazugehörigen Öffnung da rechts. Also schneide ich den fehlenden Umriß aus, fülle ihn mit Schornsteinfarbe. Erinnert mich nun an Schiffsaufbauten und Blechblasinstrumente, diese Form. Aha, da gibts noch einen sichtbaren Schnitt/Übergang zur glatten Linie des rechten Schornsteinrands- also brauchts noch etwas Kosmetik, um den Übergang glatt zu bekommen, ebenso stimmen Farbübergang und -sättigung noch nicht überein:<br />
<img src="http://soodlepoodle.de/blog/wp-content/uploads/2012/04/50800013-start-kit5a_bplus1.jpg" alt="das fertige Ergebnis" />Ok, aber nun mal links auch etwas anbauen- eine fast schon organisch-menschliche Figur, die fragmentarisch daherkommt und auch an einen Retro-Roboter mit zurückgeschlagenem Reifrock erinnert- gefällt mir!<br />
<img src="http://soodlepoodle.de/blog/wp-content/uploads/2012/04/50800013-start-kit5a_bplus2.jpg" alt="das fertige Ergebnis" />Nun habe ich eine Übereinanderblendung zweier Bilder mit geometrischen Formen- Röhren, Stangen, Gehäuse. Aber irgend etwas fehlt noch, bislang ist mir das Bild zu durchsichtig, zu wenig geheimnisvoll.. Also <a title="se so-called Invertierung" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Invertieren_%28Bildbearbeitung%29" target="_blank">drehe ich den Frühling auf links</a>:<br />
<img src="http://soodlepoodle.de/blog/wp-content/uploads/2012/04/50800013-start-kit5cinv.jpg" alt="das fertige Ergebnis" />Und den nun schön dosiert über das Werk legen. Jo! Das fügt Struktur hinzu und verwischt die Grenzen der Ingredienzen schön weiter in Richtung Unentwirrbarkeit, denn die Tiefenwirkung der blauen Umgebung wird aufgelöst durchs Geäst und bekommt etwas Nebulöses. Also genau den angestrebten Grad an Geheimnisabbilderei:<a title="siehe das Ergebnis in Groß!" href="http://www.soodlepoodle.de/index2012-kw16.html" target="_blank"><br />
<img src="http://soodlepoodle.de/blog/wp-content/uploads/2012/04/50800013-start-kit5voila.jpg" alt="das fertige Ergebnis" /></a></p>
<p>Voilà- fertig: mein Frühling 2012, Aufbruch und Mysterium, <a title="ganz vorne aufm Soodlepoodle.com ab 28. April des Jahres 2012..." href="http://www.soodlepoodle.de/index2012-kw16.html" target="_blank">wenn man das Bild ohne &#8220;Tour&#8221; zum ersten Mal erblickt</a>- also alles, was der Soodlepoodle so will!</p>
<p>Und beim Hochladen bemerke ich ein persönliches Jubiläum, genau heute:<br />
dies ist mein 50ster Artikel auf diesem blog <img src='http://soodlepoodle.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>__________________________________________________________________________</p>
<p>Musik beim Schreiben:</p>
<p>Steely Dan: “The Royal Scam” MCA, 1976</p>
<p>Frank Runhof´s High Voltage “Play The Music Of Hank Mobley” 2007,  Hot `n`Cool</p>
<p>__________________________________________________________________________</p>
<p><strong>29. April 2012- der Tag danach. Nachschneide-Termin</strong>:</p>
<p>Aber das ist a) weder alles noch b) eigentlich das Interessanteste- das bemerke ich immer, wenn ich mir irgendwelche Making-Ofs als Bonus auf Spielfilm-DVDs anschaue. Es kann zwar sehr informativ sein, einen Blick hinter die Kulissen zu erhaschen. Doch da bleiben die mir immer wichtigsten Fragen offen: die nach dem kreativen Vorgang selbst.</p>
<p>Der oder die KünstlerIn erklärt, demonstriert, plaudert aus dem Nähkästchen, schreitet im Studio hin und her, weist mit erhobenen Armen gestenreich auf Details, zeigt Originalschauplätze, lädt live youtube-Tutorials hoch, nennt Bezugsquellen und listet genau auf, woraus dieser Kuchen en detail gebacken ist..<br />
Aber, was genau sie/ihn dazu bewog, diese (und keine anderen) Ingredienzen auszuwählen, welche Impulse während des Vorgangs der Kreation diese eminent beeinflußt haben bleibt als Info auf der Strecke. Denn hier stößt man -auch als Verursacher- an Grenzen, die der Kommunizierbarkeit der Inspiration, des Geschmacks, der Lebenserfahrung, des persönlichen Wissens, der Stimmung zu diesem bestimmten Moment wie auch des Zufalls gesteckt sind.</p>
<p>Höchst fasziniert wäre ich, würde diese Art der Dokumentation jemanden bis ins Detail gelingen können, den Vorgang der Kreation festzuhalten.</p>
<p>Als -immerhin bemühtes- Beispiel kann ich in diesem Fall das Fortschreiten der Ideen nachzeichnen, die ich beim Gestalten des Menüs auf dem Portfolio erfuhr/vollzog, das ich gestern abend schon begann. Zum  Teil aktiv, zum Teil auf eine &#8220;akzeptierende Art&#8221; passiv und  ausprobierend. Stufenartig immer weiter gelangend bis zum -von mir irgendwann plötzlich als solches bestimmten- fertigen Ergebnisses. Aber: warum ich gerade besagte Bilder ausgewählt habe, die Gründe für die Reihenfolge, in der alles ablief und welche Vor- und Rückschritte bis zur Erreichen des Vollendeten ich tat: es bleibt im Unerklärbaren.</p>
<p>Dafür bleiben: Intuition, Impuls und Zufall. Mit diesen Bällen jonglieren meine Erfahrung, mein Wissen und mein ästhetischer Geschmack..</p>
<p>Den Anfang machte der Eindruck heute morgen, das entstandene <a title="Soodlepoodle Startbild Mai 2012" href="http://www.soodlepoodle.de/bilder/start-50800013collage.jpg" target="_blank">Startbild</a> sei zu massiv, zu dunkel und düster für den ursprünglichen Zweck, die Macht des Frühlingserwachens zu illustrieren. Also testete ich eine Light-Version:</p>
<p><img src="http://soodlepoodle.de/blog/wp-content/uploads/2012/04/portfolio2012mai-50800013a.jpg" alt="ein frühlingshaftes, helles, doch zu verwirrendes Experiment.." /><br />
Durch Schichtung der diversen Bildelemente, in Internet-Menü notwendigerweise hauptsächlich Schrift und eine sehr helle Version der &#8220;Frühlingskomponente&#8221; erhielt ich zwar den angestrebten Eindruck, doch das Wichtigste an einer Benutzerführung im Netz, die Lesbarkeit, litt in unakzeptabler Weise. Und die Schrift einheitlich mit Kasten zu hinterlegen hätte das Bild noch mehr als störend degradiert. Zu viele Köche also. So kippte ich alles auf Kontrast, sprich hier: wieder der ursprüngliche dunkle Hintergrund, helle Schrift. Diese verschob ich in einen Bereich des Bildes, das ihre Lesbarkeit fördert, ohne allzu brav nur auf gleichmäßigem Grund allein auf Funktionalität zu bauen: ein bißchen Design, Verspieltheit sollte schon sein.<br />
<img src="http://soodlepoodle.de/blog/wp-content/uploads/2012/04/portfolio2012mai-50800013b.jpg" alt="ein frühlingshaftes, helles, doch zu verwirrendes Experiment.." /><br />
Beim zweiten Blick drauf fand ich das schnell überfrachtet und irgendwie erinnerte es mich ungut an ein ebensolch überladenes Edeldesign aus den Achtziger Jahren. Also besann ich mich des reinigenden Effekts einer farbigen Schicht, die Klarheit und Detailinfos des Bildes ausbalancieren sollte. Farbwahl: <a title="eine Auswahl aus dem Menü des RGB Farbraumes..." href="http://de.wikipedia.org/wiki/RGB-Farbraum" target="_blank">DA5A67</a>, das Weinrosarot des Hintergrundes, das ich eigentlich nur so mal die Regler hin- und herschiebend ausprobierte, das sich aber als reizvoller heller, warmer Kontrast zum dunkelblau/beigen Bild erwies.</p>
<p>Ebenso raus flogen die dicken Lettern des Soodlepoodles, die in transparentgelb das Plakative repräsentieren sollten, eigentlich aber zum Eindruck der Überladung nur beitrugen. Die Schrift wurde größer gezogen, die wichtigen Funktionen betont. Ebenso gab ich drei Fotos, aus denen das &#8220;Endergebnis&#8221; geworden ward gestern als Fries dazu, aber das war es ebenfalls nicht:<br />
<img src="http://soodlepoodle.de/blog/wp-content/uploads/2012/04/portfolio2012mai-50800013c.jpg" alt="ein frühlingshaftes, helles, doch zu verwirrendes Experiment.." /><br />
So geht es mir oft beim Designen: ich versuche, Störendes zu beseitigen und ernte entweder neues Störendes oder ein flaues Gefühl des faulen Kompromisses. Alles wirkt dann hauptsächlich entschärft. Dieses Himbeerrot über allem macht wieder die eigentlich für gut befundenen Idee der Darstellung der drei Ingredienzen des fertigen Bildes wieder zunichte. Also schnitt ich es an dieser Stelle weg und drehte kräftig am Sättigungsregler:<br />
<img src="http://soodlepoodle.de/blog/wp-content/uploads/2012/04/portfolio2012mai-50800013d.jpg" alt="ein frühlingshaftes, helles, doch zu verwirrendes Experiment.." /><br />
Nun waren alle angestrebten Punkte erreicht: mit einem Bild das vorhergehende Startbild grafisch/optisch zu &#8220;erklären&#8221; und diese Collage als Zitat und laufender roter Faden namens Stringenz in Einklang mit einem Menü zu bringen. Alles im Sinne eines durchdachten, nachvollziehbaren &#8220;guten Designs&#8221;. Doch nun fand ich das <a title="dazu Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Look_and_Feel" target="_blank">Look-And-Feel</a> überladen, langweilig und über erträgliche Maßen hinaus zu konventionell. Also half nur die Tabula Rasa weiter:<br />
<img src="http://soodlepoodle.de/blog/wp-content/uploads/2012/04/portfolio2012mai-50800013e.jpg" alt="ein frühlingshaftes, helles, doch zu verwirrendes Experiment.." /><br />
Die Hintergrundstruktur weggeworfen, blieb nur das Wesentliche übrig: 14 Menüpunkte und eine grafische &#8220;Auflösung&#8221; des Startbildes, von dem man sich gerade auf diesen Bildschirm hergeklickt hat. Erstmal, ohne auf Farbe und Anordnung der Bildelemente zu achten. Wie nun weiter, mit diesem &#8220;weniger ist mehr&#8221;?</p>
<p>Vielleicht experimentell weitermachen? Zum fertigen Bild gehören auch noch die nahtlos integrierten, &#8220;selbstgemalten&#8221; Flecken, die Farbveränderungen= andere Formwahrnehmungen rechts und links vom beigen Mittelstück bewirken. Rezept: nur diese beiden plus in klein die drei Bilder. Wie eine Bausatzliste: &#8220;In dieser Packung enthalten sind..&#8221; Aber das Ergebnis war mir wieder zu ohrencomic-haft, auf den ersten Klick Null nachvollziehbar, welchen Zusammenhang dieses Bild mit dem davor haben könnte- also dramaturgisch suboptimal gelöst.</p>
<p>Ebenso paßte zu dieser elemtaren Fächenverteilung weder die verwendete Schrift noch die unterschiedlich großen Schriftgrößen. Da wäre ne kragelige Schreibschrift quer und einigermaßen schludrig durchs Bild passender gewesen. Also wieder völlig ungeeignet im vorliegende Falle.<br />
<img src="http://soodlepoodle.de/blog/wp-content/uploads/2012/04/portfolio2012mai-50800013f.jpg" alt="ein frühlingshaftes, helles, doch zu verwirrendes Experiment.." /><br />
Als gestalterische Herausforderung -nicht nur im Webfalle- erlebe ich die selbstgestellte Vorgabe einer Motivwiederholung auf a) Start-, b) Menü- und c) Blogseite, die verschiedene Aspekte <em>in anregenden Ausschnitten</em> und damit das Spannende am Anschauen per se optimal erreichen soll. Unter diesem Gesichtspunkt gesehen, war die Comic-Idee eine Freude &amp; vielleicht ganz brauchbar für spätere Projekte, hatte aber hier, unter diesen Prämissen nichts zu gewinnen. Also nahm ich mir nochmal das Originalwerk her.</p>
<p>Ich erstellte einen beweglichen Rahmen, den man wie ein <a title="Passepartouts werden einerseits verwendet, um die Betrachtung auf das Kunstwerk zu richten, indem vom Bilderrahmen abgelenkt wird, andererseits gelingt es dadurch auch, ein Kunstwerk in einen Rahmen einzupassen, dessen Abmessungen die Abmessungen des Kunstwerks übertrifft." href="http://de.wikipedia.org/wiki/Passepartout_%28Rahmen%29" target="_blank">Passepartout</a> übers große Original bewegen kann, um einen Ausschnitt zu finden, der zugleich erklärend und mysteriös im Detail wirken kann. Diese Technik hab ich auch schon zufriedenstellend bei vergangenen &#8220;Operationen am Startmenü&#8221; angewandt:<br />
<img src="http://soodlepoodle.de/blog/wp-content/uploads/2012/04/21240035-3erverwendung.jpg" alt="Drei in Einem" /><br />
Nach allen den beschriebenen Versuchen oben vermutete ich, daß das Bild vom Menü getrennt am besten wirken würden. Also galt es, Bildteile nebeneinander statt übereinander zu platzieren. Nach kurzer Zeit fand ich den mir am besten wirkenden Ausschnitt, der mich an alte Blümchentapete  und fernöstliche Kimonostoffe erinnert. Mit den invertierten Gestängen und der Schattierung als bauchige Kugeligkeit in Kombination optimal, um die Betrachter näher und gleichzeitig faszinierter vom Mysterium heranzuzoomen.<br />
<img src="http://soodlepoodle.de/blog/wp-content/uploads/2012/04/portfolio2012mai-50800013g.jpg" alt="ein frühlingshaftes, helles, doch zu verwirrendes Experiment.." /></p>
<p>Nun bin ich bei dieser Endversion angelangt. Und zufrieden: erreicht ist Ausgewogenheit in Bild-Text, Farbe und Fläche und die wichtigen Punkte sind sofort erkennbar: es geht um Fotografie, ein Klick zur Info =blog, einer zu den versammelten Bildern =overview. Diesen Überblick lasse ich seit Neusten <a title="immer wieder neue Mixe trotz unverändertem Bilderstamm..." href="http://www.google.de/search?hl=de&amp;gbv=2&amp;tbm=isch&amp;q=site:soodlepoodle.de&amp;oq=site:soodlepoodle.de&amp;aq=f&amp;aqi=&amp;gs_sm=3&amp;gs_upl=130786l130881l0l131299l2l2l0l0l0l0l173l338l0.2l2l0&amp;gs_l=img.3...130786l130881l0l131300l2l2l0l0l0l0l173l338l0j2l2l0&amp;pbx=1&amp;bav=on.2,or.r_gc.r_pw.r_qf.,cf.osb&amp;biw=1152&amp;bih=755" target="_blank">von Google zusammenstellen</a>, das natürlich völlig andere Kriterien zum &#8220;Bilderranking&#8221; anwendet als ich. Oben rechts die brav versammelten Menüpunkte, vom Urheber persönlich ausgesucht und handeingepflegt.</p>
<p>Mit dieser zwei gegenläufige Strategien simultan verfolgenden Seite bin ich äußerst d´accord: vorher Unbekanntes erlangt Gestalt(ung) und Inspirationspotential. Beides in einem, wenn auch manchmal längere Zeit benötigenden Arbeitsvorgang verwirklicht. Das Schönste: diesen Anregungseffekt gibts nicht nur für die Betrachter des Endergebnisses, sondern vor allem für mich als Macher.</p>
<p>__________________________________________________________________________</p>
<p>Musik beim Schreiben:</p>
<p>Massive Attack: “100th Window” Virgin, 2003</p>
<p>Cypress Hill: &#8220;Black Friday&#8221; Sony, 1993</p>
<p>Stanley Turrentine:&#8221;Salt Song&#8221; Epic, 1971</p>
<p>Miles Davis: &#8220;Kind Of Blue&#8221; CBS, 1962</p>
<p>Bob Curnow´s L.A. Big Band: &#8220;Plays The Music Of Pat Metheny And Lyle Mays&#8221; The Mama Foundation, 1994</p>
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		<title>Das Kitzeln in den Augen</title>
		<link>http://soodlepoodle.de/blog/?p=2576</link>
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		<pubDate>Mon, 09 Apr 2012 12:46:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Soodlepoodle</dc:creator>
				<category><![CDATA[1 einzelnes Bild wichtig finden.de]]></category>
		<category><![CDATA[Feel The Bilderoverkill]]></category>
		<category><![CDATA[fotografie per se]]></category>
		<category><![CDATA[Werkstatt]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Ausgewogenheit als Anforderung an ein gelungenes, “starkes” Foto&#8221;- über diese Formulierung meines letzten Blogartikels stolperte ich beim Wiederlesen und fing an, mir Gedanken über ihr Wesen zu machen. Ein zentrales Thema in der Fotografie, das man schnell mißverstehen kann, denn: &#8230; <a href="http://soodlepoodle.de/blog/?p=2576">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Ausgewogenheit als Anforderung an ein gelungenes, “starkes” Foto&#8221;- über diese Formulierung <a href="http://soodlepoodle.de/blog/?p=2500" target="_blank">meines letzten Blogartikels</a> stolperte ich beim Wiederlesen und fing an, mir Gedanken über ihr Wesen zu machen. Ein zentrales Thema in der Fotografie, das man schnell mißverstehen kann, denn:</p>
<p>Ausgewogenheit setzen viele gleich mit: langweilig. Das anzustrebende Angenehme der Ausgewogenheit würde ich aber für die fotografische Arbeit und deren Bild-Ergebnisse etwas anders deuten: die Möglichkeit des <a title="13:8 = 8:5, so merke ich mir die brauchbaren Zahlenverhältnisse" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Goldener_Schnitt" target="_blank">goldenen Schnittes</a>, die ausgleichenden Symmetrie, eine Ton-in-Ton-Farbestaltung sind ja lediglich klassische Mittel, Ausgewogenheit und Harmonie in Bildern zu erreichen. Aber da gibt es noch mehr&#8230;<img src="http://soodlepoodle.de/blog/wp-content/uploads/2012/04/27050026-variationen.jpg" alt="Variationen" /><span style="font-size: small;">Hier ein dreifaches Beispiel dafür, welche Bildgestaltung/aufteilung mit einem (!)  Foto, zerschnitten und wieder zusammengesetzt, möglich ist. Welches ist das Ausgewogenste? Oder ist es die Summe aller drei nebeneinander, die ein harmonisches Gefühl beim Anschauen erzeugt? Der klassische <a title="mehr auf wikipedia zum Triptychon" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Triptychon" target="_blank">Triptychon</a>-Effekt?<span style="font-size: x-small;"> </span></span></p>
<p>Warum also nicht wieder mal ein kleines Interview zum Thema!? Also wird <a title="el Berndo, der &quot;Charakterschützer&quot;" href="http://www.charakterschutz.de" target="_blank">el Berndo</a> herbeizitiert, der folgende Fragen formuliert:</p>
<p><strong>Mr. Poodle, als Fotografierender knabbert man immer am Thema &#8220;Gutes Bild&#8221; herum. Warum denn nur?</strong></p>
<p>Es geht um das Kitzeln, das ich in die Augen bekommen will, wenn ich Bilder anschaue, mich aufs Bewußt-Schauen konzentriere. Das sollen auch meine Fotos! Zum Schauen selbst brauchts natürlich keine Bilder, Fotos oder Gemälde, aber sie helfen dem herumflottierenden Geist, sich auf diese erfreuliche Tätigkeit zu konzentrieren. Es geht um die Freude, Ästhetisches aufzunehmen, man könnte auch platt sagen: Schönheit. Für mich hier in Deutschland hat dieses Wort aber einen recht muffigen Geschmack. <em>Beauty</em> ist da zeitgemäßer, finde ich, unmuffiger, unlangweiliger, jünger, elektrischer; sie bezieht das augenblickliche Leben mit ein und den Vorsatz: Ich will von einem schönen Anblick berauscht werden. Bei mir schaffen das zu einem sehr großen Teil: Proportionen. Formen und ihre Lage, ihre Größenverhältnisse zueinander. Natürlich auch Farben. Oder der Anblick von Wiederholungen = Muster; aber nicht in demselben Maß. Und als jemand, der das mit einer Kamera erzielen, festhalten mag, gibts eine willkommene Erleichterung, die aber auch gleichzeitig Herausforderung par excellence ist:</p>
<p>Der fotografische Rahmen.</p>
<p>Immer findet ein Bild innerhalb dieses begrenzten Viereckes statt. Seine Elemente, die Wirkung der Schönheit wird durch diesen Rahmen erst möglich, nicht nur in der Fotografie.</p>
<p><strong>Sich aufs Bewußt-Schauen-konzentrieren- demnach eine nur manchmal willkürlich ausgeübte Tätigkeit?</strong></p>
<p>Natürlich! Der Gesichtssinn ist ja nicht nur zum Genießen da- meistens soll er ja nur verhindern, im Leben irgendwo anzustoßen (lacht).</p>
<p><img src="http://soodlepoodle.de/blog/wp-content/uploads/2012/04/82090029.jpg" alt="" /></p>
<p>Schaut man sich das Bild oben an und findet, da könnte der Masten doch auch senkrecht im Bild stehen, hat man es- ich habe nachgemessen- mit einem winzigen Winkel von 2,3 Grad Linksneigung zu tun. Daß einem das auffällt, stört, oder, wie in meinen Augen: kitzelt, ist erstaunlich, nicht wahr? Ein Hinweis darauf, wie sensibel man doch für feinste Nuancen ist. Und diese Nuancen, die vom Fliegengitter/Millimeterpapierraster abrücken und trotzdem was schaffen faszinieren mich. Für mich ist Ausgewogenheit auf Fotos etwas, das man eben nicht mit dem Lineal nachmessen kann. Mit anderen Worten: oben erwähnte mathematische Konzepte rein angewendet- das ist mir zu wenig.</p>
<p><strong>Ein Bild, dessen harmonische Ausstrahlung über eine mathematisch erreichbare hinausgeht?</strong></p>
<p>Genau. Das Ganze sollte meiner Ansicht nach- ganz das Gegenteil- mit und durch Störungen dieser abstrakten Perfektion funktionieren. Eine solche Art Balance will ich in einem Foto verwirklicht sehen. Ein Bild-Zustand, der das allgemeine Chaos der Welt gerade so, für einen Sekundenbruchteil hinter sich gelassen hat. Und das nur durch die Ordnungskraft des Fotografen, der diesen flüchtigen Augenblick in <em>seinem Viereck</em> festhält.</p>
<p><strong>Als so ne Art ZielFotografie der auf dieser Welt erreichbaren Perfektion?</strong></p>
<p>Sehr poetisch ausgedrückt- genau das! Zur Gesamtwirkung beitragen müssen natürlich auch die anderen Bildelemente: die Verteilung der Gewichte: das große Dunkle oben, dazu das &#8220;Gegengewicht&#8221; der hellen Mitte plus die angeschnittenen Gebäude- und Lampenzipfel unten. Ich finde darüberhinaus, daß sich die beiden Masten in ihrer &#8220;senkrechten Wirkung&#8221; perfekt ergänzen. Der eingefügte Schriftzug verschiebt das Feld des Interesses nach links, die Gesamtwirkung aber bleibt ausgeglichen- hab ich ausprobiert. Die beiden Worte komplettieren das Bild für mich, ohne sie würde mir etwas fehlen. Mir wäre das Bild dann zu langweilig.</p>
<p><strong>Es kommt also auf ein Zusammenspiel an? Von schrägen Einzelteilen?</strong></p>
<p>Genau! Sich einen Sinn wachsen lassen fürs entstehende Ganze, das <em>auf anregende Weise harmonisch</em>, das heißt: unlangweilig wirkt. Je &#8220;schräger&#8221; die Komponenten, desto interessanter, klischvermeidender, finde ich, und versuche mich an diesem Thema stets aufs Neue, sobald ich eine Kamera in Händen halte.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Das</span> ist für mich das Kriterium für ein gutes Bild.</p>
<p><strong>Aber ein Bild besteht doch aus mehr als nur der Lage der Teile!</strong></p>
<p>Natürlich, für mich ist die aber irgendwie die wichtigste Komponente. In meiner 2. Abteilung der Bildelemente, die der Farben sind es im Bild hier: das Goldgelb gegen das <a title="wikipedia über Komplementärfarben" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Komplement%C3%A4rfarben" target="_blank">komplementäre</a> Abendblaugrau, ebenso wie das Fehlen der Lichtquelle im Bild selber, die meinen Blick hier festhalten. Farben sollten ebenso wie die Formen eine Art Reibung beim Betrachten erzeugen. Das muß keine unangenehme Reibung sein. Gerne schau ich auf etwas Anregendes, wie olivgrün gegen orange zum Beispiel. Ein gutes Bild sollte mich beleben wie eine Tasse Kaffee, ein gutes Buch mit Ideen, die mir neu sind, oder der Anblick, die Begegnung mit einem schönen Menschen.</p>
<p><strong>A propos Menschen auf Deinen Bildern- davon gibts bei Dir ja nichts außer den <a title="Soodlepoodle fotografiert Musiker" href="http://www.soodlepoodle.de/myspace" target="_blank">Musikerporträts bei der Arbeit</a>.</strong></p>
<p>Und die Making-Of Bilder, die sind ja auch mit Leuten (lacht). Aber das kommt ja vielleicht noch, mal sehen. Liegt zu einem Teil daran, daß mich Porträtfotografie, ebenso wie <a title="Strassenfotografie bei wiki" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Stra%C3%9Fenfotografie" target="_blank">Street Photography</a> nicht besonders herausfordert, vor allem kann ich beim Inszenieren der erstgenannten so gar kein Kribbeln verspüren. Das überlasse ich gerne anderen. Beim Thema Strasse solchen Größen wie etwa <a title="www.costamanos.com/" href="http://www.costamanos.com/" target="_blank">Constantine Manos</a>, <a title="www.joelmeyerowitz.com/" href="http://www.joelmeyerowitz.com/" target="_blank">Joel Meyerowitz</a>, <a title="martinkollar.com siehe: &quot;nothing-special&quot;" href="http://www.martinkollar.com/nothing-special" target="_blank">Martin Kollar,</a> <a title="vivianmaier.com 1928-2009" href="http://www.vivianmaier.com" target="_blank">Vivian Maier</a> oder <a title="www.webbnorriswebb.com" href="http://www.webbnorriswebb.com" target="_blank">Alex Webb</a>. Bin aber mit der Kamera gerne dabei, die flüchtigen Augenblicke eines Porträt-Shootings festzuhalten. Da kommt noch eine mich sehr reizende Spannung beim Schnellsein dazu, kommende Konstellationen zu erkennen wie hier:  <a title="das entstandene Video auf youtube" href="http://www.youtube.com/watch?v=M6azyIO2XGI" target="_blank"><img src="http://soodlepoodle.de/blog/wp-content/uploads/2012/04/70310014.jpg" alt="Aminis Crima beim Videodreh" /></a>Das sind die <a title="amini-music.com/" href="http://www.amini-music.com/" target="_blank">Aminis</a> beim Videodreh zu &#8220;Allein&#8221;. Aufs Bild klicken, da gehts zum fertigen youtube-Video. Wer sich für meine gesamte Making-Of Bilderstrecke interessiert, klicke <a title="Soodlepoodle fotografiert Amini beim Dreh von &quot;Allein&quot;, Heidelberg 13. September 2006" href="http://www.soodlepoodle.de/lesspectatrices/allein_mit_amini/" target="_blank">hier</a>.</p>
<p><strong>Für mich gehört so eine Making-Of Fotografie eher zum fotografischen Sport..</strong></p>
<p>(lacht)- Jep! Da bin ich immer gerne dabei, vor allem, wenn ich mich 360-Grad-mäßig im Geschehen bewegen kann. Dieses sollte- und wird- durch mich natürlich nicht gestört werden, aber so kann ich aus allen Richtungen entdecken..</p>
<p><strong>Dann gibts noch die Unschärfe im Bild, die, wie ich höre, eine Art Dauerkomponente Deiner fotografischen Arbeit ist.</strong></p>
<p>Stimmt- der ein starkes räumliches Gefühl erzeugende Kontrast zwischen scharfgestellten und unscharfen Bildstellen kann durchaus ebenso dramatisierend und lebendig wirken. Durchgehend scharfe Aufnahme empfinde ich oft als langweilig, wenn sie nicht gut komponiert sind. Unschärfe läßt die Formen verschwimmen, die Proportionen treten noch deutlicher hervor. Das dürfte der Grund für diese Vorliebe sein- das Emotionale, das sich deutlicher zeigt bei &#8220;verschwommenen&#8221; Bildern.</p>
<p><img src="http://soodlepoodle.de/blog/wp-content/uploads/2012/04/89390031.jpg" alt="blurred musicians" /></p>
<p><strong>Wenn ich dann mal zusammenfassen darf: Ausgewogenheit ist bei Dir mehr Qualität als Harmonie, die die klassischen Regeln zwar sehr wohl kennt, aber sich damit nicht zufrieden gibt aus Gründen der Klischeevermeidung?!</strong></p>
<p>Könnte man so sagen- eine Art sinnliche Wohltemperiertheit, die mich, einfach beim Betrachten, emotional und sinnlich erfaßt. Und das ist heutzutage ob des Bilderoverkills und der Trashästhetik, die alles zu überschwemmen droht, schon eine Leistung (lacht).</p>
<p>__________________________________________________________________________</p>
<p><strong>L</strong>-Musik beim Schreiben heute:</p>
<p><a title="Schaut und hört euch diese wunderschönen Songs an!!" href="http://www.david-lemaitre.com/home/video.htm" target="_blank">David LeMaitre: “Valediction”</a>, AdP Records 2010</p>
<p><object width="640" height="360"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/mItcBDF1neA&amp;hl=en_US&amp;feature=player_embedded&amp;version=3" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="640" height="360" src="http://www.youtube.com/v/mItcBDF1neA&amp;hl=en_US&amp;feature=player_embedded&amp;version=3" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"></embed></object></p>
<p>lemongrass: &#8220;lumiere obscure&#8221;, Mole Listening Pearls 1999</p>
<p>Slop Shop: &#8220;Makrodelia 2&#8243;, Poets Club Records 2005 (Pau<strong>s</strong>enmusik..)</p>
<p><a title="luzazul.nl" href="http://www.luzazul.nl" target="_blank">Luz Azul</a>:&#8221;Luz Azul&#8221;, Mas Que Nada Music, 2005</p>
<p>Donna Lewis: &#8220;Donna Lewis&#8221;, Atlantic1996</p>
<p>Zum Nach<strong>s</strong>chneiden: The Sushi Club:&#8221;Neo Sashimi&#8221;, Elektrolux 2000</p>
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		<title>Mitlicht vs. Gegenlicht als Sieger bei Siegerinnenturm</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Apr 2012 09:17:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Soodlepoodle</dc:creator>
				<category><![CDATA[fotografie per se]]></category>
		<category><![CDATA[Postkarten]]></category>
		<category><![CDATA[Werkstatt]]></category>

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		<description><![CDATA[Da habe ich aber jetzt echt gestaunt. Daß am Ende nun diese spezielle Aufnahme der Gewinner des nächsten Postkartenplatzes geworden ist. Irgendwie so entgegen allen augenscheinlich grundsätzlichen fotografischen How-To-Shoot-Regeln. Die zielen generell auf Ausgewogenheit und Dramatik als Anforderungen an ein &#8230; <a href="http://soodlepoodle.de/blog/?p=2500">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da habe ich aber jetzt echt gestaunt. Daß am Ende nun diese spezielle Aufnahme der Gewinner des nächsten Postkartenplatzes geworden ist. Irgendwie so entgegen allen augenscheinlich grundsätzlichen fotografischen How-To-Shoot-Regeln.</p>
<p><a href="http://soodlepoodle.de/blog/wp-content/uploads/2012/04/54040025.jpg" target="_blank"><img src="http://soodlepoodle.de/blog/wp-content/uploads/2012/04/54040025smll.jpg" border="0" alt="gegenlicht" hspace="10" vspace="10" align="right" /></a></p>
<p>Die zielen generell auf Ausgewogenheit und Dramatik als Anforderungen an ein gelungenes, &#8220;starkes&#8221; Foto. Die angestrebte Wirkung hängt zu einem wichtigen Anteil von der Konstellation ab, unter der Lichteinfall, Motiv und Kamerablickrichtung zueinander positioniert sind: direkt <a title="die klassischen Beispiele auf wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gegenlicht" target="_blank">gegen das Licht</a> fotografiert beschert diese Regel zwar Aufnahmen mit der angestrebten &#8220;dramatischen&#8221; Wirkung, dasselbe Licht droht aber im Gegenzug, Farbe und Details auszulöschen, ja, die gesamte Identität des Dargestellten zu verwischen. Wie hier rechts: da wird aus einem ansehnlichen Motiv durch übermäßige Lichteinstrahlung ein blasses Viereck, das man nur unter Zurateziehen der übrigen Bildteile als Hochhaus in der Nähe einer Wasserfläche deuten kann.</p>
<p><img src="http://soodlepoodle.de/blog/wp-content/uploads/2012/04/750-911-15.jpg" alt=" alt=" hspace="10" vspace="10" align="right" /></p>
<p>Ganz anders das Mitlicht. Mit der Sonne, diversen Leuchten oder dem Blitz im Rücken können mit der Kamera alle Details genau aufgezeichnet werden. Dafür gaanz schlecht: ohne Schatten hat es der Betrachter mitunter schwer, die Dreidimensionalität des fotografisch Dargestellten zu dechiffrieren, die ja hauptsächlich vom <a title="ein altes Thema schon lange vor dem Aufkommen der Fotografie.." href="http://de.wikipedia.org/wiki/Chiaroscuro" target="_blank">Hell-Dunkel</a>, den beschatteten Partien abhängt. Mitlicht mag demnach gut für Landschaft und einen Detailreichtum sein, der sich an Farbe oder Form festmacht. Dreidimensionale Oberflächenstrukturen im Bild darzustellen, dafür ist Mitlicht ungeeignet, arbeitet man nicht mit anderen Symbolen für Tiefen wie Schärfe/Unschärfe. Durch Mitlicht mag ein Foto gar äußerst befremdlich, schwer zu fassen oder gar unecht und künstlich wirken. Außerdem- weiteres banales Phänomen- kommt einem dabei im Freien oft der eigene Schatten in die Quere, der entweder umgangen oder &#8211; bitte als absichtlich erkenntlich- in die Gesamtkomposition eingefügt werden will.</p>
<p><img src="http://soodlepoodle.de/blog/wp-content/uploads/2012/04/08350035.jpg" alt="Mitlicht Richtung Mannheim Neckarstadt" /></p>
<p><a title="zur Vergrößerung hier klicken" href="http://soodlepoodle.de/blog/wp-content/uploads/2012/04/89820026.jpg" target="_blank"><img src="http://soodlepoodle.de/blog/wp-content/uploads/2012/04/89820026small.jpg" alt="Mischung aus Gegenlicht und Mitlicht" hspace="10" vspace="10" width="303" height="231" align="left" /></a></p>
<p>Bei einer Mischung aus verschiedenen Motivarten und Lichtrichtungen gelingen Bilder, auf denen sich beide Vorteile ergänzen <em>können</em> wie hier links: die schwarzen Shilhouetten, die das Gegenlicht erzeugt und die Weite, die das dahinterliegende Mitlicht zusammen mit der partiellen Unschärfe erzeugen hilft. Diese ganze Theorie verliert aber ihre Gültigkeit, hat man es als Motiv mit durchsichtigen oder stark reflektierenden Kandidaten zu tun.</p>
<p>In meinem Fall wäre das der <a title="siehe wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Victoria-Turm" target="_blank">Mannheimer Viktoriaturm</a>, eins der neueren Wahrzeichen-ob-schierer-Größe, der sich direkt am Hauptbahnhof in den Himmel reckt.</p>
<p><img src="http://soodlepoodle.de/blog/wp-content/uploads/2011/12/72790007081922.jpg" alt="Anbahnung der Elemente.." /></p>
<p>Obwohl in Mannheim eher Gegenstand recht kontroverser Diskussionen,  gehört er ob seiner bloßen Sichtbar- und Unvermeidbarkeit beim Blick  über Mannheim einfach dazu, ebenso wie seine fotogene urbane Anmutung durch die  riesige Glasfläche zur Agenda meines Postkartenprojektes. Daß es aber  fast vier Jahre dauern würde, bis ich ein als Postkartenmotiv taugliches  Bild dieses Bauwerkes würde erstellen können, hätte ich jedoch nicht  gedacht. Wie man an der kleinen Collage unten sehen kann, ist er in  fotografischer Hinsicht sehr vielgestaltig darstellbar. Einmal als fremdartiges, türkises  Viereck, in einer meiner ersten Postkarten als Beiwerk  gewissermaßen schon einmal verwirklicht, wie man in der Mitte sehen  kann. Dann von aufstrebend stromlinienförmig dynamisch bis klotzig sichtverspeerend fremdkörperlich- alles ist möglich.</p>
<p>Doch die Herausforderung bestand in einem Einzelporträt.</p>
<p><a title="hier bitte klicken zur sachten Vergrößerung" href="http://soodlepoodle.de/blog/wp-content/uploads/2012/04/victoriaturm-collage.jpg" target="_blank"><img src="http://soodlepoodle.de/blog/wp-content/uploads/2012/04/victoriaturm-collage.jpg" alt="Victoria-Turm Mannheim" width="640" height="423" /></a></p>
<p>Alle Arten von Licht und Betrachtungswinkel, die man auf dieses Bauwerk haben kann, bergen ästhetisch-urbanes Potential. Es kommt also mal wie fast immer auf die persönliche Sichtweise an, was man daraus macht. Welche Art von Bildsprache und Symbolismen man anwenden will, um welche bestimmte Wirkung zu erzielen. Nicht zuletzt ist es das Wetter, präziser gesagt: die Atmosphäre im geologischen Sinne, Himmel und Dunstigkeit ums Motiv oder gar zwischen Motiv und Kamera, die helfen kann, solch dramatische Anblicke zu erzeugen wie diese hier:</p>
<p><img src="http://soodlepoodle.de/blog/wp-content/uploads/2012/04/2120005.jpg" alt="the most dramatic version of Victoria Tower Mannheim.." /></p>
<p>Als Grußkarte finde ich dieses Bild allerdings pretty ungeeignet. Filmplakat, Buchdeckel, als Außen&#8221;<a title="von lateinisch requisitum ‚erforderliches Ding‘" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Requisite" target="_blank">requisite</a>&#8221; an einem Filmset oder ein ähnlicher Einsatz als Dramatikverstärker wären ok, aber nicht im Postkartenständer. Noch eine kleine Anmerkung für Interessierte: die für die Bildwirkung nicht unerhebliche  <a title="wikipedia zum Phänomen des &quot;Randlichtabfalls&quot; aka Vignettierung" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Randlichtabfall" target="_blank">Vignettierung</a> ergab sich auf klassischem Wege durch die Physis des verwendeten Teleobjektives.</p>
<p>Wie man an der Vielgestaltigkeit dieser Aufnahmen sehen kann, habe ich ein zähsanftes Ringen um ein geeignetes Bild hinter mich gebracht. Eine durchaus sportlich zu nennende Aufgabe, die ich gespannt anging, als das Postkartenprojekt deutlich spürbaren Einzug in mein Leben hielt und die ich alsbald als zeitaufwendig akzeptieren lernte. Sehr wohl sammelte sich da recht zügig Brauchbares an: gleich zu Anfang zum Beispiel war das Bild hier unten links mein Kandidat für <em>diese Postkarte</em>: die Außenwand des Turmes scheint sich durch die Totalreflexion der Wolken förmlich aufzulösen. In der &#8220;realen&#8221; Version als Print gar schien sich bei längerer Betrachtung Himmel gegen diese Schneide, die der Turm von seinem spitzen Winkel her gesehen darstellt zu bewegen. Aber irgend etwas fehlte mir noch..</p>
<p>Bis vergangenen September. Da versetzte mich der Blick auf tiefblauen Himmel und wie von Künstlerhand geformte Wolkenformationen in Aufregung und ich trat mit Kamera ins Freie..</p>
<p><img src="http://soodlepoodle.de/blog/wp-content/uploads/2012/04/43360001_collage.jpg" alt="Victoria-Turm Mannheim by Soodlepoodle" /></p>
<p>Da war es, besagtes Mitlicht. Stark satte Farben, die ebenso kräftigen Kontraste und diese märchenhaften Wolken. Der Turm rechts spiegelt zwar auch teilweise den Himmel, die Sonne  &#8211; direkt hinter/über mir in gleicher Blick-Richtung &#8211; zeichnet perfekt das dreidimensionale Innere des Treppenhauses. Wie mit einer  medizinischen Stirnbeleuchtung oder Grubenlampe sieht man alle Details  erhellt. Mitlicht gewinnt übers Gegenlicht. Die durchaus dramatisch zu nennende Wirkung entsteht meiner Ansicht nach allein von den Formen, ihrer Konstellation zueinander und dem scharfen Gegensatz mathematisch-tehnisches Menschenwerk und galaktisch gezeichneter Himmel.</p>
<p>Ebenso gebrochen habe ich mit einer anderen gestalterischen  Regel: ich vermied jegliche <a title="interessant dazu: weitere Einzelheiten auf wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Symmetrie_%28Geometrie%29" target="_blank">Symmetrie</a>, die im vorliegenden Falle allzu  nahe gelegen hätte: hoch aufstrebende Gebäude erhalten erst durch sie  ihre sichtbare Majestät und Denkmalstärke. Doch diese höchst unwahrscheinlichen  Wolken, die sich während der ganzen Aufnahmeprozedur, die sich gerne  über eine Viertelstunde hinzog, ständig zu neuen Mustern gruppierten,  stellten die ungemein inspirierende Herausforderung, sie würdig ins Bild  mit einzubeziehen. Von der kompositorischen Anordnung (in diesem Artikel) ganz zu schweigen:</p>
<p><img src="http://soodlepoodle.de/blog/wp-content/uploads/2012/04/72710005-geostunde.jpg" alt="Geometriestunde mit Soodlepoodle" /></p>
<p>PS.: Weitere gefundene interessante Betrachtungen städtebaulicher Art auf <a title="Atmosphaeren der Stadt.pdf" href="http://www.jovis.de/media/pdf/Atmosphaeren%20der%20Stadt.pdf" target="_blank">jovis.de</a> weitere Details zum Bauwerk selbst auf <a title="Architekten Kammer Baden Württemberg" href="http://www.akbw.de/architektur/beispielhaftes-bauen/praemierte-objekte/detailseite/objekt_datenbank/single/detail////victoria-turm-mannheim-1339.html" target="_blank">akbw.de</a></p>
<p>__________________________________________________________________________</p>
<p>Musik beim Schreiben heute &#8211; ich browse durch den Buchstaben &#8220;<strong>F</strong>&#8220;:</p>
<p>The Fratellis: “Costello Music” Universal Island Music, 2006</p>
<p>Felix Da Housecat: “Kittenz And Thee Glitz” CityRockers, 2001</p>
<p>Victor Feldman: &#8220;Suite Seven- The Music Of Victor Feldman&#8221;, Contemporary, 1958</p>
<p>Toufic Farroukh: &#8220;Ali On Broadway&#8221;, Skydog 1994</p>
<p>Donald Fagen: &#8220;Morph The Cat&#8221;, reprise 2006</p>
<p>beim Nachschneiden am Ostermontag:</p>
<p><a title="david-lemaitre.com" href="http://www.david-lemaitre.com" target="_blank">David LeMaitre: &#8220;Valediction&#8221;</a> AdP Records, 2010</p>
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		<title>musikalische Retrospektive durch Frühjahrsputz</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Apr 2012 08:47:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Soodlepoodle</dc:creator>
				<category><![CDATA[fotografie per se]]></category>
		<category><![CDATA[Musik im Bild]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Art des Anlasses ist eigentlich Nebensache, im augenblicklichen Falle ist es das Erwachen des Putzwillens zur Frühjahrszeit: überfliege ich doch mal wieder mein fotografisches Musikerarchiv und picke hier einige gefällige Aufnahmen heraus, um sie dem Vergessen zu entreissen: aufgenommen &#8230; <a href="http://soodlepoodle.de/blog/?p=2449">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Art des Anlasses ist eigentlich Nebensache, im augenblicklichen Falle ist es das Erwachen des Putzwillens zur Frühjahrszeit: überfliege ich doch mal wieder mein fotografisches Musikerarchiv und picke hier einige gefällige Aufnahmen heraus, um sie dem Vergessen zu entreissen:<img src="http://www.soodlepoodle.de/blog/wp-content/uploads/2012/04/50860021.jpg" alt="Farbgewitter mit Lorenzo" width="640" height="430" /><br />
aufgenommen am 9. März vor schon wieder drei Jahren sieht man hier <a title="jens loh bei myspace" href="www.myspace.com/jensloh" target="_blank">Jens Loh</a> im Farbgewitter <img src='http://soodlepoodle.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  des <a title="das des nationaltheaters-mannheims.de" href="http://www.nationaltheater-mannheim.de/de/konzerte/eingebundene_dokumente/nghtmoves.php" target="_blank">Theatercafés</a>. Tatsächlich versteckt sich hier noch Musiker #2 zwischen Farbflecken und Drumset, nämlich <a title="manzecchi.de" href="http://www.manzecchi.de/" target="_blank">Patrick Manzecchi</a>.</p>
<p>Noch mehr Farbgewitter gibt hier im <a title="Steffen Roßkopfs Jazzimbusch" href="http://www.jazzimbusch.de/" target="_blank">Mannheimer Jungbusch</a>, als <a title="Frank Spaniol im Netz" href="http://www.frankspaniol.de/" target="_blank">Spaniol4</a> die kunterbunt fleckig beleuchteten Bretter betritt. 8. Februar 2008 hier das Datum..</p>
<p><img src="http://www.soodlepoodle.de/blog/wp-content/uploads/2012/04/21550009titlecut.jpg" alt="Jazz im Busch mit Spaniol4" /></p>
<p>Von draußen sieht das Ganze, diesmal am Abend des Gigs mit <a title="christopher-dell.de" href="http://www.christopher-dell.de/" target="_blank">Christopher Dells DRA</a> So aus, Besetzungsliste, Uhrzeit, Datum, Aufführungsort etc. inklusive:</p>
<p><img src="http://www.soodlepoodle.de/blog/wp-content/uploads/2012/04/04070028.jpg" alt="Jazz im Busch mit DRA" width="640" height="424" /></p>
<p><img src="http://www.soodlepoodle.de/blog/wp-content/uploads/2012/04/38120016small.jpg" alt="David Anlauff bei Jam im Café der alten Feuerwache" hspace="20" vspace="10" align="left" /></p>
<p>Bei diesem, etwas bearbeiteten Bild dürfen wir dem Schlagzeuger <a title="davidanlauff.de" href="http://www.davidanlauff.de" target="_blank">David Anlauff</a> beim Jammen im Café der <a title="altefeuerwache.com/" href="http://www.altefeuerwache.com/" target="_blank">Alten Feuerwache Mannheim</a> zusehen. Im höchsten Maße konzentriert, obwohl er eher abwesend wirkt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Durch die Scheiben des oben erwähnten Cafés aufgenommen, das folgende &#8220;moody&#8221; Bild. Für mich eine perfekte Darstellungsidee von Late Night und Jazz. Könnte ein Cover mit entsprechender Musik zieren.. In der Durchführung noch verbesserungswürdig, die Atmosphäre stimmt aber:<img src="http://www.soodlepoodle.de/blog/wp-content/uploads/2012/04/11030019.jpg" alt="Jazz im Busch mit Spaniol4" width="640" height="444" />Zum Schluß der ersten Putzaktion noch ein eigentlich unmögliches Bild: 11 (!!) Musiker plus Instrumentarium auf der dafür eigentlich nicht geeigneten (da zu kleinen) Bühne der <a title="klapsmuehl.eu -schöne Adresse ;-)" href="http://www.klapsmuehl.eu" target="_blank">Mannheimer Klapsmühl</a>. Wie ein conferencierender Geist davor mit Mikro: Bandleader und Kompositionsquelle <a title="rainertempel.de siehe da: Eleven" href="http://www.rainertempel.de/" target="_blank">Rainer Tempel</a>. Wir schreiben den 11. April 2006<span style="font-family: verdana; font-size: x-small;"><strong><span style="font-family: verdana; font-size: medium;"><span style="font-family: verdana; font-size: x-small;"> </span></span></strong></span></p>
<p><img src="http://soodlepoodle.de/blog/wp-content/uploads/2012/04/17300019.jpg" alt="Rainer tempels Eleven live in der Klapsmühl" width="640" height="284" /></p>
<p>Das Ganze wird im Zuge des anhaltenden Frühjahrsputzes fortgesetzt. Mehr bislang &#8220;offiziell&#8221; erwählte Musikerbilder auf meiner <a title="Soodlepoodle fotografiert Musiker" href="http://www.soodlepoodle.de/myspace/" target="_blank">anderen Seite</a>.</p>
<p>__________________________________________________________________________</p>
<p>Musik zum Putzen und Mitsingen heute:</p>
<p>Della Reese: “Della Della Cha Cha” RCA (BMG) 1960</p>
<p>various artists: &#8220;luxury house for an exciting vacation on san andrés islands&#8221; mixtrax 2001</p>
<p>Eva Mayerhofer &#8220;Lofty Ground&#8221;, Personality Records 2012<br />
<a href="http://www.personality-records.de" target="_blank"><img src="http://soodlepoodle.de/blog/wp-content/uploads/2012/04/personality_records.jpg" border="0" alt="Logo by Soodlepoodle" /></a>logo: Soodlepoodle (eine Nebenleidenschaft)</p>
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		<title>Im Sonntag zuhaus</title>
		<link>http://soodlepoodle.de/blog/?p=2405</link>
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		<pubDate>Sun, 25 Mar 2012 17:19:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Soodlepoodle</dc:creator>
				<category><![CDATA[fotografie per se]]></category>
		<category><![CDATA[Herumadrenalieren im Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Werkstatt]]></category>

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		<description><![CDATA[Herrlichstes Frühlingswetter heute- für mich das Inspirierendste an solchen Tagen, wenn alle Welt unterwegs ist, um die freien Tage zu feiern: zuhause sein, das sich durch die Wohnung drehende Sonnenlicht zu genießen. Die Stille im und ums Haus aufnehmen, das &#8230; <a href="http://soodlepoodle.de/blog/?p=2405">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Herrlichstes Frühlingswetter heute- für mich das Inspirierendste an solchen Tagen, wenn alle Welt unterwegs ist, um die freien Tage zu feiern: zuhause sein, das sich durch die Wohnung drehende Sonnenlicht zu genießen. Die Stille im und ums Haus aufnehmen, das Fehlen einer zu erledigenden Werktäglichkeit als befreiend empfinden, innen und außen ordnen. Langsam sein. Entdecken.</p>
<p>Entdecken, was sich als mitunter schon vor längerer Zeit als Fragment einer Inspiration in die vier Wände eingeschlichen hat. Wenn also solches Wetter ist wie hier links, <a title="ein weiteres Bild meiner &quot;Wrong Time Gallery&quot;" href="http://soodlepoodle.de/blog/?p=1248" target="_blank"><img src="http://soodlepoodle.de/blog/wp-content/uploads/2012/03/29670005.jpg" alt="" hspace="20" vspace="10" align="left" /></a>wirkt das auf mich, wenn ich zuhause bleibe als lichte Inspiration, die meinen Tatendrang, die Vision von Frühling, das Gefühl von Neustart und Belebung nach innen umleitet. Im wahrsten Sinne: komme ich an solchen Tagen doch wieder auf Ideen zu Angefangenem oder gar in irgendeiner Schublade zwischengelagerten Projekten zurück, entdecke nebenbei neue Fotografen &#8211; durch mußevolles Blättern in meinem Fotobuchstapel, zum Beispiel die mysteriösen Bilder von <a title="Google Suche zu Graciela Iturbide" href="http://www.google.de/#hl=de&amp;safe=off&amp;output=search&amp;sclient=psy-ab&amp;q=Graciela+Iturbide&amp;oq=Graciela+Iturbide&amp;aq=f&amp;aqi=g1g-v9&amp;aql=&amp;gs_l=hp.3..0j0i15l9.665l665l1l1780l1l1l0l0l0l0l134l134l0j1l1l0.frgbld.&amp;psj=1&amp;bav=on.2,or.r_gc.r_pw.r_qf.,cf.osb&amp;fp=3e1ec612bef70e2e&amp;biw=1152&amp;bih=755" target="_blank">Graciela Iturbide</a>, über Begleittexte im vorderen Buchteil deren Lehrer, den Mexikaner <a title="..wird als der Hauptrepräsentant der lateinamerikanischen Fotografie des 20. Jahrhunderts betrachtet" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Manuel_%C3%81lvarez_Bravo" target="_blank">Manuel Alvarez  Bravo</a>, ich bewundere die appetitanregenden Fotos von <a title="www.deirdrerooney.com" href="http://www.deirdrerooney.com" target="_blank">Deirdre Rooney</a> in einem meiner wenigen Kochbücher, das ich bemerkenswerterweise einzig aus fotografischer Faszination angeschafft habe, im Internet durch gleichzeitiges beiläufiges Surfen gibts heute neu für mich den dazu recht konträr tätigen <a title="..den scharfen Blick verdankt er möglicherweise seinem Vater, einem der bekanntesten Psychoanalytiker der Vereinigten Staaten (www.einseitig.info/html/content.php?txtid=434)" href="http://www.google.de/search?q=Gregory+Crewdson&amp;hl=de&amp;safe=off&amp;prmd=imvnso&amp;tbm=isch&amp;tbo=u&amp;source=univ&amp;sa=X&amp;ei=lDpvT9O3OuvP4QTugrS_Ag&amp;ved=0CEsQsAQ&amp;biw=1152&amp;bih=755" target="_blank">Gregory Crewdson</a>. Ganz zum Schluß, bevor ich mich dem Schreiben dieses Beitrages widme, entdecke ich noch den Meisterplünderer, Angeber und Urheberrecht-Ignorant Anthony L., dessen blog dummerweise auch noch bildend wirkt, allein schon die Neugier, die <a title="Google sucht und findet heute 9.590 Ergebnisse auf anthonylukephotography.blogspot.com" href="http://www.google.de/search?hl=de&amp;safe=off&amp;q=site%3Ahttp%3A%2F%2Fanthonylukephotography.blogspot.de%2F&amp;psj=1&amp;bav=on.2,or.r_gc.r_pw.r_qf.,cf.osb&amp;biw=1152&amp;bih=755&amp;um=1&amp;ie=UTF-8&amp;tbm=isch&amp;source=og&amp;sa=N&amp;tab=wi&amp;ei=vTlvT7fEFMLS4QSS7-2_Ag#um=1&amp;hl=de&amp;safe=off&amp;tbm=isch&amp;sa=1&amp;q=site:anthonylukephotography.blogspot.com&amp;oq=site:anthonylukephotography.blogspot.com&amp;aq=f&amp;aqi=&amp;aql=&amp;gs_l=img.3...5013l5598l2l5949l3l3l0l2l0l0l160l160l0j1l1l0.frgbld.&amp;pbx=1&amp;bav=on.2,or.r_gc.r_pw.r_qf.,cf.osb&amp;fp=fc03f104bdf2b218&amp;biw=1152&amp;bih=755" target="_blank">beim Brausen seiner geklauten Bildervorräte</a> entsteht! Na, mal sehen, wie lange es dauert, bis da jemand den Hahn zudreht ob so dreister Verklappung fremden geistigen Eigentums&#8230;</p>
<p>Dann gibt es  eine langsame Annäherung an ein erstes kleines -<a title="deutsch: tada! (siehe da!)" href="http://www.dict.cc/?s=Ta-dah" target="_blank">ta-dah!</a>- Filmprojekt, wo ich letzten September mit einer kleinen geliehenen digitalen Kamera eine viertelstündige Sequenz ohne Schnitt aufgenommen habe und diese gerne mit klassisch anmutender Musik vertont sähe. Um da Inspiration zu bekommen, hilft es sicher, so stelle ich mir vor, den Film mehrmals ablaufen zu lassen-  sich damit in Stimmung zu versetzen, Möglichkeiten zu erahnen oder durch schnelleren oder verzögerten Ablauf das Wesentliche herauszukitzeln zu versuchen. Dabei lasse ich diverse CDs laufen, um die Wirkung der jeweiligen Kombination Bild-Musik zu testen. Nachdem das alles ohne Instant-Ergebnis verlaufen ist- entspannt zurück in die Schublade damit. So was mache ich gerne und öfters: einen inspirativen Grundgedanken sacht aus der Versenkung zu nehmen, langsam zwischen den Fingern zu drehen und wirken lassen. Ich habe es mit Genuß und vollster Vorsätzlichkeit nicht eilig dabei- kleine gute Ideen werden ja nicht schlecht, und angefangene unvollständige immer besser bei jedem neuen Mal der Betrachtung.</p>
<p><a title="siehe Artikel vom 18. März" href="http://soodlepoodle.de/blog/?p=2366" target="_blank"><img src="http://soodlepoodle.de/blog/wp-content/uploads/2012/03/89510019cut2012.jpg" alt="" /></a><br />
Wie man hier sehen kann, hab ich hier ein Bild meiner neues Postkarten-Kartographie-Seite nominiert, zwei Mal historisch, denn weder Motiv (im Vergriffen-Sein begriffen) noch Lokation (geschlossen) gibt es noch. Aber das Motto der neuen Seite lautet ja: the best of Bild-im-Bild gewinnt..</p>
<p>Immer erstaunlicher, das heißt: <em>genauer</em> werden auch meine Vorahnungen eines neuen großen Fotoprojektes, dessen konzeptionelle Möglichkeiten bei jeder fortlaufenden Betrachtung immer größere künstlerische Reichweiten, Interpretationsmöglichkeiten und Gestaltungsformen annehmen. Ohne -mir selber noch nicht klare- Details verraten zu wollen/können, fand dieses Projekt seinen initialen Zündfunken im Verschicken meiner letzten -und dabei  ersten <a title="siehe Artikel vom 14. Februar" href="http://soodlepoodle.de/blog/?p=2173" target="_blank">Schwarzwald-Postkarte</a>. Die sandte ich einem ehemaligen Schulkameraden, der neben seinem forstwirtschaftlichen Beruf auch noch der Belletristik nahesteht. Das prompte, hocherfreute Feedback legte den Grundstein für eine neue Sicht meiner <strong>ganzen</strong> bisherigen fotografischen Arbeit. Mehr dazu demnächst an dieser Stelle, wenn das Kind einen Namen und einen Anflug von ersten Ergebnissen hat.</p>
<p>Danach surfe ich auf der <a title="www.rhein-neckar-industriekultur.de" href="http://www.rhein-neckar-industriekultur.de" target="_blank">per Stadtrundfahrt</a> (!) frisch entdeckten <a title="Rüdiger Krenkel in Aktion" href="http://www.ruedigerkrenkel.de/index_3.htm" target="_blank">Rüdiger Krenkel</a> Webseite und bekomme nach langer Pause Lust auf eine neue Making-Of Serie- mit Eisen, Kränen gar, rostbraungrauer Werkstatt-Atmosphäre, Schweißerfunken und organisch-mathematisch anmutenden Eisenobjekten.. <img src="http://soodlepoodle.de/blog/wp-content/uploads/2012/03/92270031cut.jpg" alt="Frühling 2011" hspace="20" vspace="10" align="right" /></p>
<p>Erwachende, kreative Frühlingsgefühle eben. Für diese Stille, in der diese neuen Starts wachsen, liebe ich solche Sonn(en)tage wie heute.<br />
Und ich fasse ob des schwindenden Licht des Tages den Plan, gleich morgen früh, wenn wieder allerorten Berufsverkehr stiebt, den Frühling mal anders aufzunehmen als wie immer bisher: am Nachmittag, so wie hier rechts. Sondern: Blüten im ersten Licht des Tages, mitten in der Stadt.</p>
<p>__________________________________________________________________________</p>
<p>Musik beim Schreiben heute:</p>
<p>John Williams: “Minority Report” Original Score, Dreamworks (Universal), 2002</p>
<p>Paul Kalkbrenner: &#8220;Berlin Calling&#8221; Original Soundtrack, Bpitch Control (rough trade), 2008</p>
<p>Original Soundtrack: &#8220;Juno&#8221;, Rhino Entertainment 2007</p>
<p>Ron Goodwin and The Odense Symphony Orchestra: &#8220;The Miss Marple Films&#8221;, Label X Europe, 2000</p>
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		<title>Postkartografie 2012</title>
		<link>http://soodlepoodle.de/blog/?p=2366</link>
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		<pubDate>Sun, 18 Mar 2012 09:23:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Soodlepoodle</dc:creator>
				<category><![CDATA[fotografie per se]]></category>
		<category><![CDATA[Postkarten]]></category>
		<category><![CDATA[Werkstatt]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Frühling kommt mit Macht, die Sonne hellt den frühen Morgen schon. All meine Winterschläfrigkeit sieht sich ernsthaft von Vogelgezwitscher und ahnungsvollen Düften bedroht So rolle ich früher als geahnt aus den Federn und habe Lust auf Neues, auf eine &#8230; <a href="http://soodlepoodle.de/blog/?p=2366">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Frühling kommt mit Macht, die Sonne hellt den frühen Morgen schon. All meine Winterschläfrigkeit sieht sich ernsthaft von Vogelgezwitscher und ahnungsvollen Düften bedroht <img src='http://soodlepoodle.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  So rolle ich früher als geahnt aus den Federn und habe Lust auf Neues, auf eine neue Sicht, einen neuen Start. Was liegt da näher als eine frühjahrsputzige Neuordnung meiner Postkartenseite? Über die Zeit kommen nicht nur ständig Motive, sondern auch Läden und Ansichten hinzu. Der Bilderberg wächst unaufhaltsam und die Un<a title="die schnelle Übersicht hier, eine Notlösung für Eilige.." href="http://www.soodlepoodle.de/postkarten/register/" target="_blank">übersichtlichkeit</a> droht, das Ruder auf der Internetpräsenz zu übernehmen.</p>
<p>Jetzt, mit annähernd vierzig Postkartenmotiven ist eine Neuordnung angesagt. Frühling! DIE Gelegenheit! Ich kann rauswerfen, was bislang nur brauchbar war. Schönes, aber Vergessenes wiederentdecken und für die leeren Stellen, die dann noch bleiben auf dem Weg zur kartografischen Vollständigkeit, spüre ich jetzt schon eine freudige Vorahnung, wie sie wohl mit neuen Werken der Abteilung &#8220;Bild-im-Bild&#8221; zu erfüllen sind. Genau dieses Seitenthema gewinnt dadurch eine neue Gewichtung, wird mit diesem Frühjahrsputz in den Fokus der fotografischen Arbeit gerückt.</p>
<p>Die Idee zur Postkartografie geriet einfach: von einigen Motiven gibts ein Lieblingsbild, wie es, gewinnend in der Umgebung arrangiert, vor Ort im Laden steht. Über die Zeit sind die Situationen verändert, die betreffenden Geschäfte haben zum Beispiel umgeräumt, sind umgezogen oder gar völlig von der Bildfläche verschwunden. Meine Lieblingsfotos aber bleiben. Eins davon gab gar den Ausschlag, auf diese kartografische Idee zu kommen, nämlich dieses:<br />
<img src="http://soodlepoodle.de/blog/wp-content/uploads/2012/03/53630014" alt="2 Ameisen im Cafe" /><br />
Das kleine, helle Café mit dem weiß gekachelten Thekenblock in den Quadraten schloß irgendwann, als Erinnerung bleiben mir diese zwei &#8220;Ameisen auf dem Caféhaustisch&#8221;, wie ich dieses Bild für mich getauft habe. Die Assoziation mit den Ameisen wird desto deutlicher, je kleiner man das Bild macht.<br />
Daraufhin fielen mir etliche Bilder von Karten in den Läden ein, die ich für gut befinde, sie editiert und auf einem Platz versammelt in einer eigenen &#8220;Kartografie&#8221;-Abteilung der soodlepoodle.de/postkarten frühjahrsneu aufzubauen.</p>
<p><img src="http://soodlepoodle.de/blog/wp-content/uploads/2012/03/kartografie-tn01.jpg" alt="" /></p>
<p>Nach kurzem Überfliegen des Bild-im-Bild-Archivs sammelten sich schon einige fotografische Werke an und ich freue mich darauf, wie die wunderbare Inspiration mir und damit wohl weiter umgeht, welches Seiten-Design sich herausbilden wird und welche noch nicht berücksichtigten Kartenmotive darauf warten, in ebensolchem Rahmen mit diesen neuen Plänen <em>in mind</em> abgelichtet zu werden..<br />
<!--img src="http://soodlepoodle.de/blog/wp-content/uploads/2012/03/kartografie-tn03.jpg" alt="" /--></p>
<p>Wie man jetzt schon sehen kann, sind in Kombination mit der Umgebung ganz neue &#8220;Geschmacksnoten&#8221; der Postkarten(bilder) möglich, von einfach, schlicht, grafisch, farblich sehr zurückgenommen, gar geheimnisvoll bis technisch-bunt, gar romantisch-verspielt!</p>
<p><a title="postkarten-kartografie-demnächst!" href="http://www.soodlepoodle.de/postkarten/kartografie/demnaechst.html" target="_blank">Hier ein kleiner Vorgeschmack!</a></p>
<p><!--img src="http://soodlepoodle.de/blog/wp-content/uploads/2012/03/kartografie-tn04.jpg" alt="" /--></p>
<p>______________________________________________________________</p>
<p>Musik beim Schreiben heute:</p>
<p>Festival Strings Lucerne/ Rudolf Baumgartner: “Bach- Brandenburg Concertos 1-4” 1994, RCA Classics</p>
<p>Stacey Kent: &#8220;Raconte-moi&#8230;&#8221; 2010, Token Productions</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>(Eigene) Werkschau, nicht selbst erstellt</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Mar 2012 14:36:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Soodlepoodle</dc:creator>
				<category><![CDATA[1 einzelnes Bild wichtig finden.de]]></category>
		<category><![CDATA[Feel The Bilderoverkill]]></category>
		<category><![CDATA[fotografie per se]]></category>
		<category><![CDATA[Herumadrenalieren im Internet]]></category>

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		<description><![CDATA[Das sonntägliche Im-Internet-Herumadrenalieren. Viele neue Fotografen seit meiner letzten Visite auf der altbewährten 500photographers.com, von denen mich spontan Vincent Fournier fasziniert. Dann wieder -jippie!- in irgendeiner mail an Kollegen der schon verschollen geglaubte Link zu Brigida Gonzalez. Dazwischen die drastischen &#8230; <a href="http://soodlepoodle.de/blog/?p=2332">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das sonntägliche Im-Internet-Herumadrenalieren. Viele neue Fotografen seit meiner letzten Visite auf der altbewährten <a title="500photographers.com" href="http://500photographers.blogspot.com" target="_blank">500photographers.com</a>, von denen mich spontan <a title="vincentfournier.co.uk" href="http://www.vincentfournier.co.uk" target="_blank">Vincent Fournier</a> fasziniert. Dann wieder -jippie!- in irgendeiner mail an Kollegen der schon verschollen geglaubte Link zu <a title="brigidagonzalez.de/" href="http://www.brigidagonzalez.de/" target="_blank">Brigida Gonzalez</a>. Dazwischen die drastischen Bilder von <a title="ericbouvet.com" href="http://www.ericbouvet.com/" target="_blank">Eric Bouvet</a>. Alles Leute, von denen man funkensprühende Inspiration beziehen kann. Dann lande ich bei <a href="http://www.reginadeluise.com/" target="_blank">www.reginadeluise.com</a> und beginne, mich beim Klicken in Unmut zu manövrieren:</p>
<p>Da ich ob der Masse und der ob einer gewissen Ungeduld oft als <a title="dazu dict.cc" href="http://www.dict.cc/englisch-deutsch/subsequent.html" target="_blank">zwanghaft subsequent</a> programmiert empfundenen Fotografenwebseiten selber ich es plötzlich (!) nervig finde, auf Anhieb keine Thumbnailübersichten des Gesamtwerks klickbar präsentiert zu bekommen, greife ich zu dem sehr wirksamen Google-Bildersuch-Befehl &#8220;site:&#8221;</p>
<p>Dieser offenbart <a title="130 Bilder findet google heute auf reginadeluise.com" href="http://www.google.de/search?hl=de&amp;gbv=2&amp;tbm=isch&amp;q=site:soodlepoodle.de&amp;oq=site:soodlepoodle.de&amp;aq=f&amp;aqi=&amp;gs_sm=3&amp;gs_upl=130786l130881l0l131299l2l2l0l0l0l0l173l338l0.2l2l0&amp;gs_l=img.3...130786l130881l0l131300l2l2l0l0l0l0l173l338l0j2l2l0&amp;pbx=1&amp;bav=on.2,or.r_gc.r_pw.r_qf.,cf.osb&amp;biw=1152&amp;bih=755#hl=de&amp;gbv=2&amp;tbm=isch&amp;sa=1&amp;q=site:reginadeluise.com+&amp;oq=site:reginadeluise.com+&amp;aq=f&amp;aqi=&amp;aql=&amp;gs_sm=3&amp;gs_upl=3955l4521l2l5022l4l4l0l0l0l1l840l840l6-1l1l0&amp;gs_l=img.3...3955l4521l2l5023l4l4l0l0l0l1l840l840l6-1l1l0&amp;pbx=1&amp;bav=on.2,or.r_gc.r_pw.r_qf.,cf.osb&amp;fp=2d23c4bf9154a488&amp;biw=1152&amp;bih=755" target="_blank">mit einem Klick sämtliche gefundene Bilder der gesamten betreffenden Webseite</a>. Ein für mich äußerst nützliches Werkzeug, um mir ultraschnell einen Überblick über Fotografen und die allgemeine Anmutung ihrer Werke zu verschaffen! Zum Vergleich: dieser &#8220;Trick&#8221; angewendet bei <a title="Google findet heute 124 Bilder auf vincentfournier.co.uk" href="http://www.google.de/search?hl=de&amp;gbv=2&amp;tbm=isch&amp;q=site:soodlepoodle.de&amp;oq=site:soodlepoodle.de&amp;aq=f&amp;aqi=&amp;gs_sm=3&amp;gs_upl=130786l130881l0l131299l2l2l0l0l0l0l173l338l0.2l2l0&amp;gs_l=img.3...130786l130881l0l131300l2l2l0l0l0l0l173l338l0j2l2l0&amp;pbx=1&amp;bav=on.2,or.r_gc.r_pw.r_qf.,cf.osb&amp;biw=1152&amp;bih=755#hl=de&amp;safe=off&amp;gbv=2&amp;tbm=isch&amp;sa=1&amp;q=site:vincentfournier.co.uk&amp;oq=site:vincentfournier.co.uk&amp;aq=f&amp;aqi=&amp;aql=&amp;gs_sm=3&amp;gs_upl=134560l134560l2l135231l1l1l0l0l0l0l0l0ll0l0&amp;gs_l=img.3...134560l134560l2l135232l1l1l0l0l0l0l0l0ll0l0&amp;pbx=1&amp;bav=on.2,or.r_gc.r_pw.r_qf.,cf.osb&amp;fp=2d23c4bf9154a488&amp;biw=1152&amp;bih=755" target="_blank">Vincent Fournier</a>, <a title="Google findet 27 Bilder auf ericbouvet.com" href="http://www.google.de/search?hl=de&amp;gbv=2&amp;tbm=isch&amp;q=site:soodlepoodle.de&amp;oq=site:soodlepoodle.de&amp;aq=f&amp;aqi=&amp;gs_sm=3&amp;gs_upl=130786l130881l0l131299l2l2l0l0l0l0l173l338l0.2l2l0&amp;gs_l=img.3...130786l130881l0l131300l2l2l0l0l0l0l173l338l0j2l2l0&amp;pbx=1&amp;bav=on.2,or.r_gc.r_pw.r_qf.,cf.osb&amp;biw=1152&amp;bih=755#hl=de&amp;safe=off&amp;gbv=2&amp;tbm=isch&amp;sa=1&amp;q=site:ericbouvet.com%2F&amp;oq=site:ericbouvet.com%2F&amp;aq=f&amp;aqi=&amp;aql=&amp;gs_sm=3&amp;gs_upl=63682l66066l4l66321l2l2l0l0l0l0l166l325l0.2l2l0&amp;gs_l=img.3...63682l66066l4l66322l2l2l0l0l0l0l166l325l0j2l2l0&amp;pbx=1&amp;bav=on.2,or.r_gc.r_pw.r_qf.,cf.osb&amp;fp=2d23c4bf9154a488&amp;biw=1152&amp;bih=755" target="_blank">Eric Bouvet</a> mit ordentlichen, realitätsnahen schnellen Ergebnissen. Bei <a title="google findet Bilder bei BG" href="http://www.google.de/search?hl=de&amp;gbv=2&amp;tbm=isch&amp;q=site:soodlepoodle.de&amp;oq=site:soodlepoodle.de&amp;aq=f&amp;aqi=&amp;gs_sm=3&amp;gs_upl=130786l130881l0l131299l2l2l0l0l0l0l173l338l0.2l2l0&amp;gs_l=img.3...130786l130881l0l131300l2l2l0l0l0l0l173l338l0j2l2l0&amp;pbx=1&amp;bav=on.2,or.r_gc.r_pw.r_qf.,cf.osb&amp;biw=1152&amp;bih=755#hl=de&amp;safe=off&amp;gbv=2&amp;tbm=isch&amp;sa=1&amp;q=site:brigidagonzalez.de%2F&amp;oq=site:brigidagonzalez.de%2F&amp;aq=f&amp;aqi=&amp;aql=&amp;gs_sm=3&amp;gs_upl=64673l67164l0l67485l2l2l0l0l0l0l167l332l0.2l2l0&amp;gs_l=img.3...64673l67164l0l67485l2l2l0l0l0l0l167l332l0j2l2l0&amp;pbx=1&amp;bav=on.2,or.r_gc.r_pw.r_qf.,cf.osb&amp;fp=2d23c4bf9154a488&amp;biw=1152&amp;bih=755" target="_blank">Bridiga Gonzalez</a> gibts ganze drei Bilder, obwohl auf ihrer Seite selber viel mehr zu finden sind-wieder was gelernt: Flashseiten mit eingebundenen Bildern liefern (bislang) eher dürftige Ergebnisse. Kann aber auch Absicht sein, wegen des erschwerten Herunterladens, der Copyright-Wahrung und so..</p>
<p>Dasselbe wende ich nun für meine eigene Seite an, gespannt, was sich da wohl ergeben mag. Und finde tatsächlich einige vergessene Bilder wieder, die zwar online, aber nicht mehr findbar=offiziell verlinkt sind.</p>
<p>Da diese Bilder alle in <em>irgendeiner</em> Reihenfolge -ok: große zuerst, dann nächstkleinere, dann?- erscheinen, die ich nicht selber bestimmt habe, werde ich eines kunterbunten Durcheinanders ansichtig und erinnere mich dadurch an vergessene Fotos und Stationen meiner bisherigen Wege.</p>
<p>Voilà &amp; bitte schön: <a title="Google findet heute 520 Bilder auf soodlepoodle.de" href="http://www.google.de/search?hl=de&amp;gbv=2&amp;tbm=isch&amp;q=site:soodlepoodle.de&amp;oq=site:soodlepoodle.de&amp;aq=f&amp;aqi=&amp;gs_sm=3&amp;gs_upl=130786l130881l0l131299l2l2l0l0l0l0l173l338l0.2l2l0&amp;gs_l=img.3...130786l130881l0l131300l2l2l0l0l0l0l173l338l0j2l2l0&amp;pbx=1&amp;bav=on.2,or.r_gc.r_pw.r_qf.,cf.osb&amp;biw=1152&amp;bih=755" target="_blank">hier die nicht selbst erstellte, unsortierte Soodlepoodle Werkschau!</a></p>
<p>______________________________________________________________</p>
<p>Musik beim Schreiben heute:</p>
<p>Pat Metheny w/ Dave Holland &amp; Roy Haynes: “Question And Answer” 1990, Geffen</p>
<p>various artists: &#8220;The Future Sound Of Jazz- Vol. 5&#8243; 1998, compost records</p>
<p>&nbsp;</p>
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